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Neue Serie von Dual-SIM-Android-Smartphones

IFA

Mit Thomson bringt ein weiterer Hersteller aus dem Multimedia-Bereich Android-Smartphones auf den Markt. Produziert werden die Geräte allerdings nicht von Technicolor, dem Inhaber der Markenrechte an dem Namen, sondern von Admea. Dennoch sind sie auf dem Thomson-Stand auf der IFA ausgestellt.

(Bild: Das X-View 3 protzt mit einem 5,25-Zoll-Bildschirm, der jedoch nur eine Auflösung von 800 × 480 Pixeln hat.)

Zwei verschiedene Serien hat Admea vorgestellt: X-Link und X-View. Das X-View 2 kommt im September auf den Markt, soll aber schon im November vom X-View 3 abgelöst werden. Beide laufen unter Android 4.0, haben ein 5,25-Zoll-Display mit der eher geringen Auflösung von 800 × 480 Pixeln, sind mit WLAN-n, HSDPA (7,2 MBit/s) und einer 5-Megapixel-Kamera ausgestattet und mit 212 Gramm recht schwer. Die Unterschiede liegen im Inneren: Während das X-View 2 [1] nur mit einem Single-Core-Prozessor (Cortex A9, 1 GHz) läuft, kommt das X-View 3 [2] mit einem Dual-Core (ebenfalls Cortex A9, 1 GHz). Nutzer des X-View 3 müssen jedoch mit einem etwas kleineren Akku vorlieb nehmen (2300 mAh vs. 2450 mAh), es soll etwas dünner sein. Alle Geräte kommen mit nur 512 MByte RAM. Das X-View 2 soll im September zu einem Preis von 320 Euro erhältlich sein, für das X-View 3 ruft Thomson laut Katalog einen Preis von 330 Euro auf – auf der IFA nannte ein Sprecher jedoch 370 Euro.

Die Geräte der X-Link-Serie unterscheiden sich vornehmlich bei der Display-Größe, Maße und Gewicht der Geräte sind noch nicht bekannt. Die Android-Smartphones X-Link 3.5, X-Link 4.0 und X-Link 4.5 haben eine dem Namen entsprechende Bildschirmdiagonale, die weitere Ausstattung entspricht den X-View-Geräten (mit Single-Core-Prozessor, 1 GHz). Die Akkus sind jedoch kleiner, das X-Link 3.5 kommt mit einem 1200-mAh-Akku, die beiden anderen Geräte sind mit einem 1500-mAh-Energiespender ausgestattet.

Das X-Link 4.0 soll Ende September zum Preis von 190 Euro auf den Markt kommen, Preise und Termine für den Marktstart der beiden anderen Geräte hat Thomson noch nicht genannt.

Alle fünf Smartphones haben zwei Steckplätze für SIM-Karten, Nutzer sind also unter zwei Rufnummern gleichzeitig erreichbar. Allerdings haben sie nur ein Funkteil (Dual Standby), sodass etwa während eines Telefonats Datendienste der anderen Karte nicht nutzbar sind.

Siehe dazu:

(Als Hersteller wird in der Handy-Galerie Technicolor genannt, da die Markenrechte an dem Namen Thomson bei diesem Unternehmen liegen) (ll [8])


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[1] http://www.heise.de/mobil/handygalerie/technicolor/x-view-2-2003/
[2] http://www.heise.de/mobil/handygalerie/technicolor/x-view-3-2004/
[3] http://www.heise.de/mobil/handygalerie/technicolor/x-view-2-2003/
[4] http://www.heise.de/mobil/handygalerie/technicolor/x-view-3-2004/
[5] http://www.heise.de/mobil/handygalerie/technicolor/x-link-3-5-2005/
[6] http://www.heise.de/mobil/handygalerie/technicolor/x-link-4-0-2006/
[7] http://www.heise.de/mobil/handygalerie/technicolor/x-link-4-5-2007/
[8] mailto:ll@ct.de