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Neue Server bringen SPARC64-V-CPUs mit 1,89 GHz

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Die japanische Fujitsu stattet ihre Unix-Server mit bis zu 128 Prozessoren aus, die in 90-Nanometer-Technik hergestellt werden und bis zu 1,89 GHz Taktfrequenz erreichen. Die in Europa von Fujitsu-Siemens verkauften Primepower-Server der Modellreihen 650, 850, 900, 1500 und 2500 erreichen mit den schnelleren SPARC64-V-Prozessoren auch gleich neue Rekordwerte in Benchmarks, der Primepower 1500 mit 32 1,89-GHz-CPUs etwa im Java-Benchmark SPEC JBB2000. Mit 663.133 Anweisungen pro Sekunde liegt die Systemleistung um 35 Prozent über der des Vorgängermodells mit 32 1,35-GHz-Prozessoren, aber auch deutlich vor konkurrierenden Servern mit IBM-Power4+-, Intel-Itanium-2- oder HP-PA-RISC-Prozessoren. Als Betriebssystem kommt Sun Solaris zum Einsatz; kürzlich haben Sun und Fujitsu die gemeinsame Entwicklung von SPARC-Servern angekündigt.

Die 90-Nanometer-Ausführungen der SPARC64-V-Typen kommen mit jeweils 3 MByte L2-Cache und sitzen auf neu entwickelten und Hotplug-tauglichen Systemboards, die jeweils bis zu 64 GByte RAM aufnehmen. Die neuen Prozessoren sollen auch noch in älteren Servern laufen. Für eine Minimalkonfiguration der Primepower-Server mit neuen Prozessoren nennt Fujitsu-Siemens einen Richtpreis von 40.600 Euro. Je nach Modell sollen die Server zwischen August und November lieferbar werden.

Auch die Business-Server-Familie der BS2000/OSD-Mainframe-Baureihe mit CMOS-/390-Prozessoren bekommt Zuwachs: den S190 mit maximal 15 Prozessoren, 128 GByte Hauptspeicher und vier I/O-Prozessoren sowie den S155 mit maximal drei Prozessoren und bis zu 32 GByte RAM. Beide Maschinen bieten einen zusätzlichen Hot-Spare-Prozessor, der beim Ausfall eines Kollegen einspringt. (ciw)

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