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Neue Telekom-Mobiltarife: Mehr Datenvolumen, höherer Preis

Zum 19. April ändert die Telekom ihre MagentaMobil-Tarife. Sie werden mehr Datenvolumen, Hotspot-Flatrate und EU-Roaming enthalten, aber auch mehr kosten.

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(Bild: dpa, Mauritz Antin)

Die Deutsche Telekom erhöht in den Vertrags-Mobilfunktarifen das enthaltene Daten-Volumen ab dem 19. April 2016 für Bestandskunden ohne Aufpreis. Neue Verträge werden ab diesem Zeitpunkt allerdings teurer: Der kleinste Tarif MagentaMobil S schlägt dann mit 34,95 Euro pro Monat (heute 29,95 Euro pro Monat) zu Buche, MagentaMobil M und L jeweils mit 10 Euro mehr.

Im S-Tarif sind dafür dann 1 GByte statt bisher 500 MByte monatliches Datenvolumen enthalten. im M-Tarif 3 GByte statt 2 GByte und im L-Tarif 6 GByte statt 4 GByte. Außerdem dürfen MagentaMobil-Kunden, die ihren Vertrag ab dem 19. April abschließen oder verlängern, alle der mehr als eine Millionen WLAN-Hotspots ohne Zeit- und Volumen-Begrenzung kostenlos nutzen. Diese Hotspot-Flatrate gilt nicht für Bestandskunden.

Ab dem 19. April – also rechtzeitig vor der Sommerreisezeit – gilt für die MagentaMobil-Verträge kostenfreies Roaming innerhalb der EU und in der Schweiz für Telefonate, SMS und Daten. Die Kunden zahlen also in diesen Ländern grundsätzlich nicht mehr für die Leistungen als in Deutschland und können die Inklusiv-Leistungen wie hierzulande nutzen. Dies gelte ausdrücklich auch für Gespräche, die deutsche Kunden beispielsweise in Frankreich nach Spanien führen, betonte die Telekom.

Die MagentaMobil-Tarife "Premium", in denen beispielsweise alle 12 Monate ein subventioniertes "Top-Smartphone" enthalten war, streicht die Telekom ersatzlos. Dafür wird es innerhalb des Komplettpakets MagentaEins ab dem 1. März die Option "Happy" geben: Für fünf Euro Aufpreis pro Monat erhält der Kunde jedes Jahr ein "Top-Smartphone" zum subventionierten Preis. Wenn er diese Option nutzt, verlängert sich aber die Vertragslaufzeit automatisch um weitere 24 Monate. (hob)