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Neue Tools: Facebook erleichtert Gruppen-Administration

In zigtausend Facebook-Gruppen wird rege diskutiert. Für die Admins bedeuten sie aber auch: viel Arbeit. Als Unterstützung hat Facebook nun neue Funktionen angekündigt, die den Gruppen-Betrieb erleichtern.

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Facebook erleichtert Gruppen-Admins ihre Arbeit

(Bild: Holger Bleich / heise online)

Der Betrieb einer größeren Facebook-Gruppe kostet Zeit und Nerven: Die Gruppe-Admins müssen eingehende Kommentare prüfen, Mitgliederanfragen bearbeiten und einen Blick auf die Posts der Anderen werfen. Auf dem "Facebook Communities Summit" kündigte Facebook-CEO Mark Zuckerberg nun neue Funktionen für die Gruppenverwaltung an. Die Administratoren erhalten zudem mehr Einsichten in ihren Gruppen: "Gruppen Insights" liefert "Kennzahlen zu Wachstum, Interaktion und Mitgliedschaft ihrer Community".

Künftig können die Admins mehrere Mitgliedschaftsanfragen in einem Rutsch annehmen oder ablehnen. Eine Filterfunktion sortiert die Anfragen nach "allgemeinen Kategorien" wie Geschlecht oder Standort. Unliebsame Mitglieder können Admins einfacher aus der Gruppe werfen: In einem einzigen Schritt werden die Trolle sowie deren in der Gruppe erstellen Inhalte entfernt. Admins haben zudem die Möglichkeit, eigene Beiträge zu planen. Sie werden erst zu einem eingestellten Zeitpunkt veröffentlicht. Facebook testet außerdem eine Verlinkung zwischen Gruppen. Dadurch können Admins ihren Mitgliedern ähnliche Gruppen empfehlen.

In seiner Eröffnungsrede auf dem "Communities Summit" hob Mark Zuckerberg die Rolle der Gruppe-Admins hervor. Er formulierte außerdem eine neue Mission für Facebook. Demnach will das soziale Netzwerk "den Menschen die Möglichkeit geben, eine Gemeinschaft zu bilden und die Welt näher zusammen zu bringen". Anfang des Jahres hatte Zuckerberg erklärt, Facebook zu einer Plattform für den sozialen Wandel zu machen. Er wolle sich darauf konzentrieren, "eine soziale Infrastruktur für die Gemeinschaft zu entwickeln", schrieb Zuckerberg damals.

Mehr zum Thema Facebook-Gruppen und deren Administration lesen Sie in c't 13/2017:

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