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Neue Verhandlungsrunde zwischen Telekom und ver.di begonnen

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Begleitet von bundesweiten Warnstreiks haben die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft ver.di heute die Gespräche über die Auslagerung von 50.000 Beschäftigten in Servicegesellschaften begonnen. "Ich gehe davon aus, dass die juristischen Spiegelgefechte ein Ende haben und wir zu den wesentlichen Punkten kommen", sagte Karl-Gerhard Eick, Personal- und Finanzvorstand der Telekom, vor Beginn der Verhandlungen. Das Unternehmen habe von der Gewerkschaft Signale erhalten, dass ver.di inhaltliche Gespräche führen wolle.

In zwei Verhandlungsrunden waren bislang keine Ergebnisse erzielt worden. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert vor allem einen tariflichen Schutz der betroffenen Beschäftigten. Es ginge um die Sicherheit der Beschäftigten und um den Erhalt des Service-Angebotes. Wer tiefe Einschnitte fordere, nehme auch eine Verschlechterung des Services in Kauf, sagte eine ver.di-Sprecherin. Die Telekom-Führung will unter anderem für die künftigen T-Service-Beschäftigten Arbeitszeiten verlängern und die Gehälter kürzen. Das Management hatte angekündigt, notfalls auch gegen den Willen der Gewerkschaft die Pläne umzusetzen.

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(dpa) / (anw)