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Neue prominente Softwarepatent-Eingänge beim US-Patentamt

Der Onlinehändler Amazon.com hat beim US-amerikanischen Patent- und Markenamt eine Patentanmeldung eingereicht, in der beschrieben wird, wie Web-Service-Provider über einen "Web Service Marketplace" in Kontakt mit Kunden treten können. Amazon hatte das Patent vergangenes Jahr eingereicht, nun wurde es veröffentlicht. Amazon würde demnach als Vermittler anderen Anbietern Raum für ihre eigenen Dienste geben und sich dies bezahlen lassen, zum Beispiel indem es Provisionen kassiert, wie es in der Patentanmeldung beschrieben ist.

Der Suchmaschinenspezialist Google hingegen ist bereits Ende 2003 auf anderem anderen Feld beim US-Patentamt tätig geworden. Er will sich das Prinzip "Embedding advertisements in syndicated content" patentieren lassen, also die automatische Einspeisung von Werbung in RSS- und Atom-Feeds. Dies hat das Patentamt nun ebenfalls veröffentlicht. Ein Ad-Server soll dafür sorgen, dass der Nutzer beispielsweise beim Abruf von Nachrichten zusätzlich eine Liste von angepassten Suchresultaten sieht. Google hat seit vergangenen Mai seine Werbeplattform AdSense auch für RSS- und Atom-Feeds im Angebot. Ähnlich wie beim AdSense-Programm für Webseiten blendet Google thematisch passende Anzeigen in die Feeds ein. (anw)

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