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Technology Review

Neuer Chat-Dienst will Google Wave beerben

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Gruppen-Chats im Internet sind eigentlich nichts Neues. Zahlreiche Dienste ermöglichen Textplaudereien mit mehreren Nutzern – von IM-Programmen wie AIM über das alteingesessene Internet-Relay-Chat-Protokoll (IRC) bis hin zu Web-2.0-Diensten wie Campfire oder Googles mittlerweile nur noch in Open-Source-Form existierenden Service Wave.

Das Start-up Convore, erst vor wenigen Tagen online gegangen, will all diese Angebote nun mit besonders einfacherer Nutzbarkeit übertrumpfen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Der Dienst erlaubt es, mit wenigen Mausklicks Chats direkt im Web zu starten, wie man das von Campfire kennt, verlangt im Gegensatz zu diesem Profidienst aber kein Geld. Bereits Getipptes wird automatisch gespeichert, wie man das von Wave kannte. Ebenfalls möglich sind öffentliche Chats wie bei IRC, was sich aber deutlich leichter bewerkstelligen lassen soll. Convore integriert Links und Bilder außerdem direkt, wie man das mittlerweile von Twitter kennt.

Convore-Technikchef Eric Florenzano beschreibt seinen Dienst so: "Wir lieben IRC, aber waren enttäuscht davon, dass es nur von den Technikern unter uns genutzt wird." Deshalb habe man sich überlegt, wie ein Gruppen-Chat aussehen müsste, wenn er "heute erfunden" worden wäre. "Ergebnis war, dass wir all diese Beobachtungen zusammengeworfen haben. Heraus kam etwas, das an einen traditionellen Chat-Raum erinnert, gleichzeitig aber ähnlich wie ein Forum oder eine Mailingliste aufgebaut ist." Convore sei "irgendwie dazwischen" angesiedelt. "Da, wo wir glauben, dass es genau richtig ist." Zielgruppe sind unter anderem Telearbeiter, aber auch Nutzer, die öffentliche Chats durchführen wollen.

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(bsc)