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Neuer Name für Battle.net: Blizzards halbe Rolle rückwärts

Die zentrale Online-Plattform des Spiele-Riesen soll nun doch keinen ganz neuen Namen mehr bekommen. Es bleibt fast alles beim alten, aber auch Blizzard bekommt seinen Wunsch.

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Activision Blizzard

Activision Blizzard zählt zu den erfolgreichsten Spieleanbietern der Welt mit Hits wie "Call of Duty", "World of Warcraft" oder "Diablo".

(Bild: dpa, Michael Nelson)

Der Spielehersteller Blizzard will Battle.net, die Online-Plattform für Spiele wie "World of Warcraft" oder "Overwatch", nun doch nicht umbenennen. Stattdessen soll im Namen und Logo des Dienstes nur die Marke "Blizzard" hinzugefügt werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Battle.net wurde Ende 1996 mit der Veröffentlichung von "Diablo" ins Leben gerufen und dient dem Hersteller seither als Plattform für Multiplayer, Rechtemanagement und Online-Vertrieb.

Im September 2016 hatte Blizzard angekündigt, den Begriff "Battle.net" im Zuge der Vereinheitlichung der Markenwelt künftig nicht mehr zu verwenden. Stattdessen solle der Dienst dem gleichen Namensschema wie etwa "Blizzard Voice" oder "Blizzard Streaming" unterworfen werden. Blizzard hatte die Änderungen mit der möglichen Verwirrung erklärt, die zwei Marken bei den Nutzern verursachten.

Jetzt rückt Blizzard immerhin so weit von diesen Plänen ab, dass "Battle.net" seinen Namen behalten darf. Um der möglichen Verwirrung entgegenzuwirken, wird jetzt "Blizzard Battle.net" daraus. "Battle.net ist das zentrale Nervensystem für Blizzard-Spiele", erklärt das Unternehmen. "Die Technik stand nie zur Debatte, aber nachdem wir noch einmal über den Markenwechsel nachgedacht und eure Rückmeldungen angehört haben, sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass auch der Name bleiben sollte." (vbr)

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