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Neuer Revive-Hack für HTC Vive hebelt nebenbei komplettes Oculus-DRM-System aus

Der Revive-Hack, der exklusive Oculus-Software auf der Virtual-Reality-Brille HTC Vive zum Laufen bringt, funktioniert wieder. Als Quasi-Kollateralschaden hebelt der Hack nun das gesamte Oculus-DRM-System aus.

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Neuer Revive-Hack für HTC Vive hebelt nebenbei komplettes Oculus-DRM-System aus
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Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Oculus und Revive geht weiter: Der Revive-Hack, der exklusive Software für die VR-Brille Oculus Rift auf der HTC Vive zum Laufen bringt, funktioniert inzwischen wieder – zumindest mit Titeln, die mit der Unreal-Engine entwickelt wurde. An einem Unity-Patch wird bereits gearbeitet.

Oculus hatte am Freitag ein Zwangs-Update der Systemsoftware veröffentlicht, das Revive aussperrt. Nur einen Tag später haben die Revive-Macher nachgelegt und ihren Hack an die neue Oculus-Version angepasst. Revive hebelt nun den kompletten DRM-Mechanismus aus. Theoretisch kann der Hack also auch genutzt werden, um unlizenzierte Kopien zu spielen.

Kollateralschaden

Laut dem Revive-Entwickler "CrossVR" handelt es sich dabei quasi um Kollateralschaden: "Ich wollte wirklich nicht diesen Weg gehen, ich unterstütze immer noch keine Piracy, bitte verwendet diese Library nicht für unlizenzierte Kopieren." Gegenüber der US-Website Motherboard erklärte CrossVR, dass er nach Möglichkeiten sucht, Oculus-Software auf anderen VR-Brillen zum Laufen zu bringen, ohne den DRM-Mechanismus zu umgehen.

Oculus' Reaktion auf die Revive-Software wird von vielen VR-Fans kritisiert – schließlich hatte Oculus-Gründer Palmer Luckey erst vor fünf Monaten geschrieben: "Wenn Kunden ein Spiel bei uns kaufen, können sie das gerne modden. Und es laufen lassen, worauf sie wollen." ("I don't care if they mod it to run on whatever they want.") (jkj)

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