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Opera-Browser in Version 64 veröffentlicht: Schnelleres Surfen, neuer Trackingblocker

Opera hat seinen Browser auf Version 64 aktualisiert und damit einen neuen Trackingschutz eingeführt. Er soll das Surfen zudem schneller machen.

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Mit der Version 64 bringt der Webbrowser Opera auch einen neuen Trackingblocker mit. Hauptsächlich ist dieser zum besseren Schutz der Privatsphäre da, zugleich soll er aber auch das Surfen schneller machen, denn Tracker verlangsamen die Ladezeit von Webseiten.

Der Trackingblocker ist ab sofort verfügbar, er muss als Opt-in in den Einstellungen aktiviert werden. In der Adressleiste des Browsers wird dann die Anzahl der blockierten Tracker angezeigt. Der Schutz kann generell aber auch für einzelne Seiten aufgehoben werden – etwa, wenn Verleger den Einsatz von Trackingtools verlangen, heißt es in einer Mitteilung von Opera. Die Funktionsweise entspräche etwa der des seit langem eingesetzten Ad-Blockers, der verhindert, dass bekannte Skripte geladen werden.

Der Browser bietet zudem einen uneingeschränkten und kostenlosen VPN-Dienst an, zu dem man sich nicht einloggen braucht. Ist das no-log-VPN eingeschaltet, werden weder IP-Adresse noch Standort weitergeleitet. Zunächst war diese Funktion für Android-Geräte mit Opera 51 eingeführt worden. Mit Opera 63 rückte der private Surfmodus der Desktop-Variante des Browsers weiter in den Vordergrund, Nutzer bekommen einen besseren Überblick, welche Informationen Opera speichert und löscht.

Neben den Schutzaspekten kommt die neue Version mit Snapshot, einem integrierten Screenshot-Tool, das direkt PDFs erstellen kann, in dem sich Malen lässt und dass mit Emojis ausgestattet ist.

(emw)