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Neuer Zaurus mit VGA-Screen in den Startlöchern

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Sharp Zaurus SL-6000

Im Internet sind erste Bilder des kommenden Linux-PDA Sharp Zaurus SL-6000 aufgetaucht. Dieser soll nicht im Clamshell-Design daherkommen wie seine Vorgänger c600 und c700, sondern wieder dem SL-5500 ähneln. Wie bei diesem hat auch der SL-6000 eine Tastatur, die nach dem Zurückschieben des Bedienteils unterhalb des Displays erscheint. Der 4-Zoll-Transflektiv-Bildschirm zeigt 480 × 640 Punkte bei 16 Bit Farbtiefe an. Auf Wunsch kann man den Displayinhalt um 90 Grad drehen und den PDA im Querformat nutzen.

Musste man beim Vorgänger noch auf Funktechnik verzichten, soll der SL-6000 nun sowohl Bluetooth als auch 802.11b-WLAN bereits integrieren. In die Erweiterungsschächte passen CompactFlashII- und SD/MMC-Module. Für den nötigen Strom sorgt ein Lithium-Ionen-Akku mit 1500 mAh. Eine zum Verkaufsbeginn erhältliche Akku-Erweiterung, ähnlich den iPAQ-Jackets, soll für mehr Akkulaufzeit sorgen und einen weiteren CFII-Slot bieten. An der Unterseite des PDA verbirgt sich ein USB-1.1-Host-Port. Mit dem entsprechenden Treiber lassen sich dort Tastaturen oder sogar Festplatten ansteuern. Dadurch, dass Mikrofon und Lautsprecher beim SL-6000 wie bei einem Telefonhörer angeordnet sind, eignet er sich für IP-Telefonie.

Welcher Prozessor in dem Gerät seinen Dienst verrichten wird, steht noch nicht fest. Höchstwahrscheinlich wird es eine CPU von Intels XScale-Serie sein. Der SL-6000 soll wie der c700 64 MByte Flash-ROM haben. Ob der Hauptspeicher 64 MByte oder 128 MByte groß sein wird, bleibt noch unklar.

Wie alle Zaurus-Modelle nach dem SL-5500 wird auch der SL-6000 wahrscheinlich offiziell von Sharp nur in Japan und den USA angeboten. Da aber die cxxx-Serie auch hierzulande von einigen Direkt-Importeuren angeboten wird, ist anzunehmen, dass auch der SL-6000 über diese Kanäle den Weg nach Deutschland findet. Ein Preis oder Datum für den Verkaufsstart stehen noch nicht fest. (dal)

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