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Neues Firmware-Update: HPs OfficeJet-Drucker funktionieren wieder mit Fremdtinten

Druckerhersteller HP hat ein Firmware-Update für seine OfficeJet-Drucker bereitgestellt. Dieses macht die im September eingeführte Einschränkung rückgängig, nach der Officejet-Drucker nur noch mit HP-eigenen Tintenpatronen funktionierten.

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Im September hatte Druckerhersteller HP seine Officejet-Bürogeräte, die mit Nachbau-Patronen ohne Sicherheitschip druckten, per Firmware-Update lahm gelegt. Das rief harsche Proteste hervor. Mit einem neuerlichen Firmware-Update macht HP die umstrittene Einschränkung nun wieder rückgängig.

Mit der neuen Firmware sollen die OfficeJets wieder Alternativpatronen ohne HP-Sicherheitschips akzeptieren.

In roten Lettern und unter dem Stichwort "Warnung" weist HP auf seinen Support-Seiten auf die neue Firmware hin. Dort heißt es "Für nicht original HP Patronen-Benutzern ist ein Firmware-Update verfügbar, die die Patronenblockierung in den folgenden Druckern entfernt: Officejet, Officejet Pro, Officejet ProX."

In der Beschreibung zum Download der Firmware in der Version 1640B beschreibt HP konkret, dass mit dem neuen Update auch Ersatztinten ohne den HP-Sicherheitschip wieder funktionieren werden ("This firmware update removes previous security firmware that may prevent the printer from working with certain ink supplies that contain non-HP security chips. Please note that even with this change HP cannot guarantee the quality or reliability of non-HP supplies.")

Wie uns ein Leser berichtete, drucken Officejets durch das Update tatsächlich wieder mit Fremdtinten und auch die Füllstandsanzeige funktioniere ordnungsgemäß.

Mit dem Firmware-Update Mitte September blieben die OfficeJets auf HP-eigene Patronen beschränkt.

Viele Besitzer von HP-Tintendruckern erhielten seit dem 13. September statt eines Ausdrucks nur eine Fehlermeldung über falsche oder defekte Patronen. Die betroffenen HP-Kunden benutzten keine Originalpatronen, sondern günstigere Nachbau- oder Refill-Patronen. Bis dato hatten ihre Drucker damit klaglos gedruckt, durch ein automatisch eingespieltes Firmware-Update war damit aber Schluss: Die Drucker aus HPs OfficeJet-Büroserie verweigerten den Druck, wenn sie mit Patronen ohne Sicherheitschip von HP bestückt waren. (uk)