Neues Jahr, neues Notebook? Wir helfen bei der Geräteauswahl!

Sie brauchen ein neues Notebook oder möchten ihren alten PC durch ein Mobilgerät ersetzen? Dann könnte Ihnen unsere aktuelle Kaufberatung helfen.

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Wer im Internet oder auch im Laden nach einem neuen Notebook Ausschau hält, sieht sich mit einer schier unüberwindbaren Menge an Geräten konfrontiert. Damit Sie nicht verzweifeln oder gar kapitulieren, haben wir für Sie aufgeschlüsselt, worauf Sie bei der Auswahl eines Notebooks achten sollten.

So stellt sich beispielsweise die Frage, wie viele Kerne Ihr neues Schmuckstück tatsächlich braucht. Als Gamer kommen Sie um Raytracing-fähige GPUs kaum herum, Foto-Enthusiasten sollten sich die neuen Geräte mit OLED-Display genauer anschauen. Besondere Aufmerksamkeit erfordert der eingebaute Prozessor. Von Notebooks mit CPUs, die nicht mindestens aus Intels achter Core-i-Generation stammen, sollten Sie die Finger lassen. Ab 700 Euro gibt es bereits Geräte mit Intel-CPUs der zehnten Core-i-Generation.

Ganz allgemein finden Sie schon für unter 500 Euro unzählige Geräte, Sie können aber auch 5000 Euro und mehr bezahlen. Damit Sie nicht zu viel – oder zu wenig – ausgeben, erklären wir, wie Sie Ihre persönlichen Bedürfnisse in die nötige Hardware-Ausstattung "umrechnen" können.

In hochpreisigen Notebooks wie Dells XPS 15 kommen vermehrt OLED-Bildschirme zum Einsatz.

Ein Beispiel: Wenn Sie keine Spiele-Ambitionen hegen, reichen die in den Prozessoren integrierten Grafikeinheiten locker aus. Diese spielen Videos in allen gängigen Auflösungen und Formaten fast ohne CPU-Last ab, was den Akku schont und den Lüfter leise hält. Und sie sind in Grenzen auch 3D-fähig – Google Earth läuft also ohne Zusatz-GPU, Spiele mit Low-End-3D-Grafik wie die Sims oder World of Warcraft ebenfalls.

Gamer benötigen dagegen Mobil-GPUs. Um den Stromverbrauch zu senken, nutzen nahezu alle modernen Notebooks mit Zusatz-GPU Hybrid-Grafik-Technik: Ist der zusätzliche Chip nicht gefordert, weil statt 3D-Grafik Office-Tabellen angesagt sind, übernimmt die im Prozessor integrierte effizientere Grafikeinheit. Bei Mobil-GPUs dominiert Nvidia seit Jahren: Die High-End-Grafikchips der Serie GeForce RTX 20xx stehen bei Notebooks ohne Konkurrenz da. AMD hat nur der Mittelklasse (GeForce GTX 16xx) etwas entgegenzusetzen – und ist auch dort eher spärlich vertreten.

Ganz allgemein kann man sagen: Wer über mehrere Jahre Spaß am Notebook haben möchte, sollte ein Neugerät mit Core i5 oder Ryzen 5, mindestens 8 GByte Arbeitsspeicher und einer SSD mit mindestens 256 GByte erwerben. Mit vorinstalliertem Windows 10 bekommen Sie eine solche Ausstattung im 15,6-Zoll-Notebook ab 500 Euro. Für die Mobilität der leichteren, kompakteren 13,3- und 14-Zoll-Notebooks zahlt man etwas mehr und auch größere Notebooks mit 17,3-Zoll-Display sind etwas teurer, weil sie in geringeren Mengen gefertigt werden.

Wenn Sie auf Windows verzichten möchten: Notebooks mit vorinstalliertem Linux – und damit Herstellergarantie für den Linux-Einsatz – gibt es nur wenige. So verkauft Dell sein Premium-Notebook XPS 13 als sogenannte Developer Edition mit Ubuntu 18.04 LTS; der kleine deutsche Anbieter Tuxedo bietet recht frei konfigurierbare Notebooks mit einer hauseigenen Distribution.

Mit etwas Umgewöhnung erfüllen Chromebooks und Tablets Office- und Alltagsaufgaben genauso gut wie Notebooks mit Windows.

Falls Sie es kompakter haben möchten, kommt vielleicht ein Hybridgerät in Frage, das Sie sowohl als Notebook als auch als Tablet verwenden können. Die gibt es als Windows-Variante mit Touch entweder mit 360-Grad-Scharnier, dank dem sich das Display um den Rumpf herumklappen lässt; die dann außenliegende Tastatur wird im Tablet-Modus deaktiviert.

Oder aber man hat ein Windows-Tablet vor sich, das mit einem – üblicherweise magnetisch andockenden – Tastatur-Cover auch als Notebook benutzt werden kann. In einem separaten Beitrag liefert c't Unterstützung bei der Auswahl von Notebook-Tablet-Hybriden. (uk)