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Neues Max-Planck-Institut für Cybersicherheit kommt nach Bochum

Das Max-Planck-Institut für Cybersicherheit soll mit einem jährlichen Etat von 20 Millionen Euro Grundlagenforschung für Cyber- und IT- Sicherheit leisten.

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(Bild: dpa, Oliver Berg)

Bochum soll ein Max-Planck-Institut für Cybersicherheit und den Schutz der Privatsphäre bekommen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) habe den Plänen zur Errichtung des Instituts in Bochum zugestimmt, teilte das NRW-Wissenschaftsministerium am Freitag mit. Das Institut soll Grundlagenforschung unter anderem zu Cyber- und IT-Systemsicherheit leisten. Das Etat des Spitzeninstituts liegt nach den Planungen bei jährlich 20 Millionen Euro.

Die Entscheidung sei eine Auszeichnung für die Forschungslandschaft in NRW, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Das geplante Institut mit seiner Forschung zu Zukunftsthemen werde von dem Umfeld profitieren. Bochum ist bereits Sitz der Ruhr-Universität, die mit mehr als 43.000 Studenten zu den zehn größten deutschen Universitäten zählt. Zum Angebot der Hochschule zählt auch die Elektro- und Informationstechnik.

Bereits im November 2018 hatte sich die Max-Planck-Gesellschaft für die Gründung des Instituts in Bochum ausgesprochen. Der nächste Schritt sei die Finanzierung eines Neubaus, erklärte das Ministerium. Mitglieder der GWK sind die Wissenschafts- und Finanzminister von Bund und Ländern. Hier werden Programme zur Wissenschaftsförderung beschlossen. In NRW gibt es 13 Max-Planck-Institute. (bme)