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Neues Raspberry Pi Model A+ ist kleiner und günstiger

Der Einplatinenrechner Raspberry Pi schrumpft in der neuen Version A+ trotz zahlreicher Schnittstellen um zwei Zentimeter. Auch der Einstiegspreis von 20 Euro ist so schlank wie noch nie.

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Das Model A+ des Raspberry Pi ist kleiner, bietet aber dennoch viele Schnittstellen.

(Bild: Raspberry Pi Foundation )

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Bastler finden in den unterschiedlichen Ausführungen des Mini-Rechners Raspberry Pi eine preiswerte und meist ausreichend leistungsstarke Plattform für Projekte aller Art. Bislang lag der Einstiegspreis für die ARM-Platine bei 35 US-Dollar. Ein neues Modell soll künftig eine noch preiswertere Umsetzung der eigenen Ideen ermöglichen.

Das von der Raspberry Pi Foundation angekündigte Model A+ setzt weiterhin auf den Chipsatz BCM2835 von Broadcom sowie 256 MByte Arbeitsspeicher. Dennoch fallen die Abmessungen deutlich geringer aus: Die Platine ist nur noch 65 Millimeter lang, das klassische Model A benötigt mit 86 Millimetern deutlich mehr Platz. Die schlankere Ausgabe soll zudem lediglich 20 US-Dollar kosten.

Das Betriebssystem findet wie gehabt auf einer Micro-SD-Karte Platz, auch die Verbesserungen des letzten Modells in Bezug auf die Soundausgabe sind beim Raspberry Pi A+ mit an Bord. Die Anzahl der GPIO-Stecker, mit denen sich der Pi mit Sensoren und Geräten verbinden lässt, wurde auf 40 erhöht. Der Stromverbrauch soll laut Hersteller hingegen deutlich geringer ausfallen.

Weiterhin vorhanden sind ein HDMI-Ausgang, eine Micro-USB-Buchse zur Stromversorgung, ein Klinkenstecker für die Tonausgabe sowie ein herkömmlicher USB-Anschluss, über den WLAN-Adapter, Festplatten oder andere Peripherie verbunden werden können.

Beim britischen Anbieter Farnell kann der Raspberry Pi Model A+ bereits geordert werden. Der Preis beträgt umgerechnet 20 Euro, dazu kommen allerdings noch Steuern und Versandkosten.

Wem die Leistung des mit 700 MHz getakteten Raspberry Pi für seine Projekte nicht genügt, der findet unzählige Einplatinenrechner mit schnellerer Hardware. So bietet beispielsweise der Cubietruck schon einen Zweikern-Prozessor mit 1 GHz und 2 GB DDR3 RAM, SATA-Anschluss, WLAN, Bluetooth, Infrarot und einen optischen Audioausgang. Dafür fallen die Kosten mit 88 Euro jedoch auch deutlich höher aus. (mho)