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Nexus und Galaxy erfreuen sich großer Beliebtheit

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Suchmaschinengigant Google hat offenbar die Nachfrage nach der 16-GB-Version des Nexus 7 gewaltig unterschätzt, wie der Guardian unter Berufung auf Insider berichtet. Im Online-Shop Google Play können Kunden in den USA und Großbritannien das Nexus 7 mit mehr Speicher bis auf Weiteres nicht mehr bestellen, weil die Lagerbestände ausverkauft seien.

Bestellungen, die bis zum Ende der vergangenen Woche eingegangen sind, sollen wohl noch bedient werden. Ansonsten könnten sich die Kunden derzeit nur per Mail benachrichtigen lassen, sobald das Gerät wieder vorrätig ist. Dem Guardian zufolge hatte das Unternehmen mit einem höheren Bedarf bei der günstigeren 8-GB-Variante des Nexus 7 gerechnet, die Kunden hätten sich aber mehrheitlich für die teurere Variante mit mehr Speicher entschieden. Grund dafür könnte sein, dass der Speicher des Nexus 7 nicht erweiterbar ist.

Auch in den Ladengeschäften soll es reißenden Absatz der 16-GB-Variante geben: Laut Guardian soll die britische Kette Tesco bereits erste Bestellungen gebremst haben, die PC World meldet ähnliches bei Staples und GameStop. Offizielle Verkaufszahlen von Google liegen bislang nicht vor. Derzeit wird das Nexus seit Juli in den USA, Großbritannien, Kanada und Australien verkauft. Ein Termin für die Markteinführung in Deutschland ist nicht bekannt.

Über Verkaufserfolge ohne solche Kapazitätsprobleme kann sich offenbar Samsung freuen: Das Galaxy S3 soll seit der Markteinführung Ende Mai die Marke von zehn Millionen verkauften Einheiten überschritten haben. Das meldet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Genauere Zahlen gab das Unternehmen laut der Meldung nicht bekannt. In jedem Fall soll das S3 seinen Vorgänger bereits deutlich überrundet haben – das S2 erreichte die 10 Millionen erst nach fünf Monaten. (axk)