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Niantic öffnet AR-Plattform von Pokémon Go für andere Entwickler

Niantic macht die AR-Plattform, auf der Pokémon Go und Ingress basieren, anderen Entwicklern zugänglich – allerdings erst einmal nur ausgewählten.

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Pokemon Go

(Bild: dpa, Peter Steffen)

Entwickler können sich darum bewerben, die AR-Engine hinter Pokémon Go und Ingress für eigene Apps verwenden zu dürfen. Niantic, der Entwickler hinter der Engine, macht sie ausgewählten Drittentwicklern zugänglich. Gründer John Hanke schreibt in einem Blog-Eintrag, er wolle die Möglichkeiten der Augmented Reality auch anderen Studios zugänglich machen und dafür eine "Handvoll" Partner auswählen. Details sollen folgen, Interessenten können sich über den Link auf dem Laufenden halten.

Im selben Blog-Eintrag beschreibt Hanke die Verbesserungen, die sein Team an der "Niantic Real World Plattform" vornimmt – so der Name der Engine hinter Pokémon Go. "Die Niantic Real World Engine entwickelt sich in Richtung kontextabhängiger Computer-Vision, wo AR-Objekte die realen Gegenstände um sich herum verstehen und damit auf einzigartige Weise interagieren können – zum Beispiel indem sie davor treten, daran vorbeirennen oder sich vielleicht sogar daran stoßen."

(Bild: Niantic)

Die Gif-Animation zeigt, wie ein Algorithmus Objekte identifiziert. Mögliche Anwendungsbeispiele: Erkennt der Algorithmus Blumen, könnte er Hummeln ins Bild projizieren. Das gleiche wäre etwa mit Wasser und Enten denkbar.

Dabei helfen soll das Unternehmen Matrix Mill, das jetzt zu Niantic gehört und in London an der räumlichen Interaktion in 3D-Szenen forschen soll. Langfristig sollen AR-Objekte, wie etwa ein vom Handy in den Raum projiziertes Pikachu, ähnlich wie physische Objekte mit ihrer Umwelt in Kontakt treten. Für diese Technik gibt es laut Niantic auch Einsatzszenarien, die über Handyspiele hinausgehen. (dahe)

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