Niederländischer Entwickler flexibler Displays abgewickelt

Polymer Vision wurde von dem taiwanischen Mutterkonzern Wistron abgewickelt. Das niederländische Unternehmen hatte mehrmals Geräte mit flexiblen E-Ink-Displays angekündigt, aber keines auf den Markt gebracht.

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Von
  • Martin Holland

Polymer Vision, das niederländische Unternehmen, das ein biegbares E-Ink-Display auf den Markt bringen wollte, ist Geschichte. Laut der Branchenseite Plastic Electronics hat der taiwanische Mutterkonzern Wistron alle Angestellten entlassen, nachdem kein Käufer für Polymer Vision gefunden wurde. Das als Philips-Spin-Off gegründete Polymer Vision hatte 2005 den Reader "Readius" mit biegbarem Display angekündigt. Drei Jahre später wollte Polymer Vision dann das erste aufrollbare Farbdisplay vorstellen.

Ein erster Prototyp aus dem Jahr 2005

(Bild: Polymer Vision)

Wistron hatte Polymer Vision 2009 übernommen und wird nun lediglich die Patente des Konzerns behalten, erläuterte Plastic Electronics. Dabei hatte Wistron noch in der ersten Hälfte des Jahres 19 Millionen Euro in Polymer Vision investiert, um die Entwicklung der flexiblen Displays voranzutreiben. (mho)