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Nikon-Kamera mit W-Faktor: D2x

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Profi-Trumm mit 12,4 Megapixeln: Nikon D2x

Gewichtigste Nikon-Neuheit zur Photokina in Köln (28. 9. bis 3. 10.) ist die dicke D2x, eine professionelle 12-Megapixel-Spiegelreflexkamera mit einem neuartigen CMOS-Sensor im DX-Format (23,7 x 15,7 mm). In voller Auflösung schießt die Kamera fünf Bilder pro Sekunde, in 6-Megapixel-Qualität sind in der gleichen Zeit sogar acht Bilder im Kasten. Ihre Auslöseverzögerung soll unter 4/100 Sekunden liegen. Das Profi-Modell beherrscht eine Verschlüsselung der Bilddaten für beweiskräftige, unmanipulierte digitale "Negative". 11 Fokus-Messfelder und ein eigener 1005-Pixel-RGB-Sensor für die weiterentwickelte 3D-Matrix-Belichtungsmessung sorgen für brillante Bilder, von denen schon der rückseitige 2,5" große 235.000-Pixel-Monitor einen detaillierten Vorgeschmack liefert.

Natürlich unterstützt die Kamera in Verbindung mit den Blitzgeräten SB-600 und SB-800 Nikons "Advanced Wireless Lighting System", bei der die Tochterblitze über eine informationstragende Vorblitzfolge eingestellt und ausgelöst werden. Neue Bildprozessalgorithmen ermöglichen eine neutrale Farbreproduktion und einen besonders großen Tonwertumfang. Wie einige analoge Kameras beherrscht die D2x auch eine Mehrfachbelichtung. Teile der D2x standen übrigens Pate für Nikons letzte analoge Neuheit, die F6 -- die sieht neben der enorm "wichtig" auftretenden D2x (Body-Gewicht ohne Objektiv und Akku über 1 kg) aber fast schon zierlich aus. (cm)