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Nintendodaumen bei Kindern

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Wiederholte eintönige Bewegungen des Daumens beim Drücken können zu schwer behandelbaren Schäden in Sehnen, Nerven und Muskeln führen. Weil das auch Kinder machen, wenn sie sich über Stunden mit Computerspielen beschäftigen, gibt es jetzt die neue Krankheit "Nintendodaumen".

Eine Untersuchung der britischen Physiotherapeutin Wendy Emberson hat ergeben, daß bei 15 Prozent derjenigen Kinder, die regelmäßig Video- oder Computerspiele spielen, geschwollene und schmerzhafte Daumen und eine schlechte Haltung auftreten. Aber auch andere Formen der Repetitive Strain Injury (RSI), die ansonsten bei erwachsenen Computernutzern grassiert, treten bereits bei Kindern auf, die sich auf den Eintritt ins Informationszeitalter vorbereiten.

Mehr in Telepolis: Schädliche Spiele. (fr)