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Nintendos NX-Konsole kommt März 2017, VR noch im Forschungsstadium

Die Japaner wollen das Geschäft mit Mobilspielen ausweiten und denken über die Entwicklung eigener Controller fürs Smartphone nach.

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Nintendo

(Bild: dpa, Jan Woitas)

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Nintendo hat auf seiner jüngsten Aktionärsversammlung neue Pläne für künftige Spiele und Konsolen bekannt gegeben. So soll der Nachfolger der Wii U, Codename NX, bereits im März 2017 auf den Markt kommen; derzeit bereite man die Massenproduktion des Geräts vor.

Offenbar planen die Japaner einen eigenen Event zur Vorstellung der neuen Hardware; an der Tokyo Game Show im September nimmt Nintendo nicht teil. Bislang ist lediglich bekannt, dass das nächste Zelda-Abenteuer "Breath of the Wild" zu den Launch-Titeln zählen soll (wird ebenso für die Wii U erscheinen). Das Konzept der NX soll laut Nintendo von dem der Wii und Wii U abweichen. Experten rechnen mit einer hybriden Konsole, die sich sowohl mobil als auch am heimischen Fernseher betreiben lässt. Ein Laufwerk für optische Datenträger ist offenbar nicht vorgesehen.

Neben der NX-Konsole plant Nintendo offenbar auch einen Hardware-Controller, der in Verbindung mit Smartphones funktionieren soll. Ein zugehöriges Patent (14/734472 beim United States Patent and Trademark Office) beschreibt ein Gamepad mit einem Touchscreen, mechanischen Knöpfen, Schultertasten und Sticks.

Ein solches mobiles Gamepad könnte Nintendo beispielsweise die Entwicklung von Action-Spielen für Smartphones erleichtern, bei denen Spieler auf ein haptisches Feedback nicht verzichten wollen. In Kooperation mit DeNA sollen nach dem Smartphone-Spiel "Miitomo" bis März vier weitere Mobilspiele auf den Markt kommen, darunter Titel der Serien "Animal Crossing" und "Fire Emblem".

Auf das Thema VR und AR angesprochen gab Nintendo bekannt, dass man in dem Bereich mit großem Interesse forsche, aber noch keine Produkte anzukündigen habe. Man wolle erst sicherstellen, dass das Spielen von VR-Titeln auch langfristig keine negative Auswirkungen hat und Eltern keine Sorgen haben müssen, wenn ihre Kinder VR-Brillen aufsetzen. (hag)

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