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NitroShare: Unkompliziert Dateien tauschen übers Netzwerk

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Mit NitroShare lassen sich Dateien und Verzeichnisse schnell und ohne umständliche Konfiguration an andere Linux- oder Windows-Rechner im Netzwerk schicken, auf denen ebenfalls NitroShare läuft. Nathan Osman hat NitroShare 0.2 rechtzeitig zum Abschluss des Ubuntu App Showdown fertiggestellt.

NitroShare: Dateien und Ordner übers Netzwerk verschicken (3 Bilder)

Einstellungen

In den Einstellungen von NitroShare lässt sich unter anderem der Speicherort festlegen.

Die Installation läuft unter Linux und Windows ab wie gewohnt: Unter Linux installiert man das passende Paket mit dem Paketmanager, unter Windows startet man die Installation per Doppelklick auf die Exe-Datei. Danach ist NitroShare über das Menü verfügbar. Einmal gestartet, nistet es sich als Icon in der jeweiligen Desktop-Leiste ein. Ein Assistent bietet beim ersten Start die automatische Konfiguration an, die in einem lokalen Netzwerk keine Probleme bereitet. Dabei sucht das Tool im LAN auch gleich nach anderen Clients, die NitroShare verwenden.

Auf dem Desktop richtet NitroShare eine sogenannte ShareBox ein. Um Dateien an einen anderen Rechner im Netz zu schicken, zieht man diese einfach auf die ShareBox und wählt den Empfänger. Alternativ öffnet man den Dialog über das Symbol im Panel. Ist die Option zum automatischen Akzeptieren aller Dateien deaktiviert, muss der Empfänger die Datei nur noch abnicken. Für häufiger zum Einsatz kommende Empfänger kann NitroShare eine eigene ShareBox auf dem Desktop einrichten.

Im Kurztest funktionierte mit NitroShare der Austausch zwischen Linux- und Windows-Clients ohne Probleme. Auch mit Dateien in Gigabyte-Größe hatte das Tool keine Schwierigkeiten, in diesem Fall informiert ein schmaler Balken auf der ShareBox des Versenders über den Fortschritt beim Transfer.

Das unter der GPLv3 veröffentlichte NitroShare steht auf der Launchpad-Seite des Entwicklers als Windows-Version sowie als 32- und 64-Bit-DEB-Paket für Ubuntu bereit. Auch für RPM-basierte Linux-Distributionen gibt es je ein Paket für 32- und 64-Bit. (lmd)