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No Man's Sky: Update bringt VR-Unterstützung und viele Verbesserungen

Das prozedural erzeugte Universum von No Man's Sky kann nun auch in der VR erforscht werden: Wieder einmal wird das Spiel durch einen Patch deutlich erweitert.

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(Bild: Hello Games)

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Drei Jahre nach der nicht ganz geglückten Veröffentlichung haben die Macher das Weltraum-Erkundungsspiel No Man's Sky einmal mehr deutlich erweitert. Wie bereits angekündigt, können PC- und PS4-Spieler das prozedural erzeugte Universum nun auch mit einer VR-Brille erkunden. Außerdem wurde mit dem Beyond-Update der Multiplayer-Modus noch einmal ausgebaut und um viele Spielfunktionen erweitert. Damit bleibt Entwickler Hello Games dem Versprechen treu, das Spiel kontinuierlich auszubauen und nicht nur die anfänglichen Probleme zu beheben.

Die VR-Unterstützung sei die meistgewünschte Neuerung gewesen, erklären die Entwickler. Schon bei einem ersten Blick auf das Update im Frühjahr hatte sich gezeigt, dass Hello Games sich mit der VR-Umsetzung Mühe gegeben hat. Unterstützt werden von der PC-Version nun alle OpenVR-kompatiblen Headsets sowie die PSVR mit der Playstation 4. Viele Interaktionen in der Spielwelt wurden extra angepasst, damit sie auch in der VR funktionieren. Technisch wurde außerdem ein Wechsel von OpenGL auf Vulkan vollzogen, der für viele Spiele in besserer Performance sichtbar sein sollte.

Darüber hinaus hat Hello Games den Multiplayer-Modus ausgebaut und ermöglicht es nun mehr Spielern, auf Konsolen und dem PC das Universum zu erforschen – ganz egal ob jeweils in VR oder nicht. Als Treffpunkt wurde die Weltraumanomalie deutlich erweitert, es lässt sich nun auch jederzeit eine herbeirufen. Für Singleplayer haben die Entwickler die verschiedenen Story-Teile modifiziert und verknüpft. Darüber hinaus wurden auch Missionen und Tutorials überarbeitet, um Neueinsteigern den Spielbeginn zu vereinfachen.

No Man's Sky: Beyond (19 Bilder)

Der Multiplayer-Modus wurde erweitert.
(Bild: Hello Games)

Veteranen dürfen sich über eine Reihe von kleinen Verbesserungen freuen, die einige ärgerliche Hindernisse der früheren Versionen beiseite räumen. So verkürzen sich die Wege in Raumstationen dank zusätzlicher Rampen und das Inventar hat mehr Platz für gesammelte Rohstoffe. Außerdem soll der Rohstoffabbau seltener von den Sentinels gestört werden und die Überhitzung der nötigen Werkzeuge kein so großes Problem mehr sein. Im Raumschiff installierte Technologie kann nun umpositioniert werden und dessen Tanks können automatisch nachgefüllt werden. Und schließlich können Kreaturen gezähmt und als Reittieren bei der Erkundung genutzt werden.

No Man's Sky war im August 2016 erschienen und konnte viele der teilweise unrealistisch hohen Erwartungen nicht erfüllen, auch weil sich eine Reihe von Versprechungen der Entwickler als nichtzutreffend erwiesen. Zahlreiche Käufer zeigten sich enttäuscht über den damals fehlenden Mehrspielermodus und die sich häufig wiederholenden Objekte auf den prozedural generierten Planeten. Mit mehreren umfangreichen Updates haben die Entwickler nachgearbeitet und inzwischen auch die anfänglich überwiegend negativen Kritiken bei Steam ausgeglichen.

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(mho)