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No-Spy: Überwachungskritiker treffen sich zum dritten Mal in Stuttgart

Das Prismcamp wird zur No-Spy-Konferenz: Vom 12. bis 14. Juni soll im Literaturhaus Stuttgart wieder über diverse Aspekte der Überwachung gesprochen werden.

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No-Spy: Überwachungskritiker treffen sich zum dritten Mal in Stuttgart

Die Bürgerrechtsgruppe No-Spy lädt zum dritten Mal zu einer Konferenz in Stuttgart. In den Vorträgen und Workshops der Konferenz vom 12. bis 14. Juni im Literaturhaus soll es um Spionage, Überwachung und Grundrechte gehen. Genauer gesagt um:

  • Auswirkungen von Überwachung auf den Einzelnen und Gruppen
  • Gesellschaftliche, philosophische und politologische Aspekte von Überwachung
  • Demokratie und Geheimdienstkontrolle
  • Wirtschaftsspionage und Verteidigungsstrategien
  • Risikobewertung und ihre Berücksichtigung in der Gesetzgebung

Vortragen wollen unter anderem Prof. Ortwin Renn von der Universität Stuttgart, Peter Welchering vom Deutschlandfunk und Stefan Leibfarth vom CCC Stuttgart. No-Spy lädt Interessierte ein, das Programm mitzugestalten. Ein großer Teil der Konferenz sei für Themen und Vorträge des Publikums reserviert.

Vor einem Jahr haben sich die Überwachungskritiker in Stuttgart erstmals getroffen, seinerzeit noch unter dem Namen Prismcamp. Dabei haben sich Initiativen gegründet, darunter ein Freifunk-Verein für die baden-württembergische Landeshauptstadt. Außerdem gehen demnach auch die Neuen Stuttgarter Abendgespräche ("NSA") auf die Veranstaltung zurück.

Die Teilnahme inklusive Verpflegung für Samstag und Sonntag kostet 20 Euro. Der Eintritt am Freitag ist gratis.

Eine vierte Konferenz ist bereits anberaumt. Sie soll Mitte November stattfinden. (anw)

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