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Nobelpreisträger treffen auf Studenten

In Lindau beginnt das tradionelle Treffen der Nobelpreisträger mit Studenten aus aller Welt; diesmal ist mit Vint Cerf auch ein bekannter Turing-Preisträger dabei.

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Nobelpreisträger treffen auf Studenten

Gräfin Bettina Bernadotte eröffnete am Sonntag Nachmittag in langer Familientradition die 66. Tagung der Nobelpreisträger in Lindau, zusammen mit dem scheidenden österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer und der Ministerin für Bildung und Forschung, Dr. Johanna Wanka. Da machte es auch nichts, dass Zeremonienmeister Adam Smith den österreichischen als den deutschen Präsidenten ankündigte („sorry, ich bin Brite, kenne mich in Europa nicht so aus“) .

Wie 1951 bei der ersten Tagung kurz nach dem zweiten Weltkrieg, die Bettinas Vater Graf Lennart Bernadotte ins Leben gerufen hatte, findet auch diesmal die Tagung der Nobelpreisträger im Stadttheater auf der Lindau-Insel statt. Die sonst übliche Location, die Inselhalle, wird derzeit aufwendig renoviert und erweitert.

Gräfin Bettina Bernadotte eröffnet das 66. Treffen der Nobelpreisträger in Lindau

29 Nobelpreisträger und Vint Cerf, der „Vater des Internets“ und Turing-Preisträger, werden diese Woche ihre Vorträge vor über 400 Studenten aus 80 Ländern halten. Offiziell läuft die Tagung unter Treffen der Physiker, aber man ist da locker, es sind auch neun Chemiker und ein Mediziner dabei. Der älteste, Roy Jay Glauber, ist bereits 91 Jahre alt. Es geht bei der Tagung sowohl um rein wissenschaftliche Themen als auch um die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und insbesondere um die Verantwortung gegenüber den nächsten Generationen.

Streams von den Vorträgen sollen schon kurz nach den Präsentationen in der Mediathek der Foundation Lindau Nobel Laureate Meetings verfügbar sein. (as)

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