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Noch immer große regionale Unterschiede bei Breitbandversorgung

In 64,9 Prozent der Haushalte in Deutschland seien die Anschlüsse heute schneller als 100 Mbit/s. Allerdings gibt es regionale Unterschiede.

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Noch immer große regionale Unterschiede bei Breitbandversorgung

In Deutschland verfügen inzwischen 71,2 Prozent der Haushalte über einen Internetanschluss mit einer Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s. Das entspricht einem Anstieg von 22 Prozent gegenüber 2013, wie die Passauer Neue Presse unter Berufung auf das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur berichtet. In 64,9 Prozent der Haushalte seien die Anschlüsse heute schneller als 100 Mbit/s, heißt es in der Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner.

Erhebliche Unterschiede gibt es nach wie vor zwischen den Bundesländern, wobei die Stadtstaaten vorn liegen. In Hamburg verfügen den Angaben zufolge 94,4 Prozent der Haushalte über Anschlüsse mit mehr als 100 Mbit/s, in Bremen sind es 93,6 Prozent, in Berlin 90,2 Prozent. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen kommen 72,2 Prozent der Haushalte auf Übertragungsraten von mehr als 100 Mbit je Sekunde, in Bayern sind es 62,4 Prozent.

Schlusslicht im bundesweiten Vergleich ist Sachsen-Anhalt. Dort kommen gerade einmal 43,9 Prozent der Haushalte auf mehr als 50 Mbit je Sekunde, in Mecklenburg-Vorpommern sind es 52,8 Prozent, in Brandenburg 57,2 Prozent.

Die Bundesregierung strebt an, dass bis 2018 flächendeckend alle Haushalte mit Internetanschlüssen mit mindestens 50 MBit/s versorgt sind. Der Bundesverband Breitbandkommunikation zweifelte jüngst daran. (dpa) / (anw)

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