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Nokia baut UMTS-Netz für E-Plus

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Nokia wird für den drittgrößten Mobilfunkanbieter hierzulande, E-Plus, einen Großteil der UMTS-Infrastruktur aufbauen. Das gab die niederländische Konzern-Mutter KPN am Montag bekannt. Neben der Technik, die die einzelnen Funk-Stationen untereinander verbindet, liefert Nokia künftig gemeinsam mit Ericsson auch die UMTS-Basisstationen. Der Auftragswert für Nokia soll bei rund 150 Millionen Euro liegen.

US-Telecom-Ausrüster Lucent Technologies hingegen ist ganz aus dem Rennen; der schwer angeschlagene Netzwerkspezialist wollte ursprünglich Basisstationen im Wert von 90 Millionen US-Dollar liefern. Ericsson hatte im vergangenen Jahr angekündigt, Alleinlieferant für das Kernnetz von E-Plus zu sein.

Die Entscheidung für den finnischen Handy-Weltmarktführer sei insbesondere wegen der vorhandenen GSM- und GPRS-Netzinfrastruktur gefallen, die hierzulande ausschließlich auf Nokia-Technik aufbaue, teilte der Konzern in Den Haag mit. In Belgien und den Niederlanden hingegen bleibe Ericsson der bevorzugte UMTS-Lieferant für KPN.

Horst Lennertz, Chef der KPN-Mobilfunksparte, sagte, dass die ersten UMTS-Feldversuche in Deutschland noch in diesem Jahr stattfinden sollen. Der kommerzielle Start sei für die zweite Hälfte 2003 anvisiert. (pmz)

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