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Nokia bei Mobilfunk optimistisch

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Der finnische Telecomkonzern Nokia erwartet trotz eines Umsatzrückgangs von 25 Prozent für das erste Quartal 2002 bei Mobiltelefonnetzen noch einen Gewinn. Wie der Weltmarktführer bei Handys am Dienstag in Helsinki mitteilte, werde der Gewinn "am oberen Ende oder ein bisschen oberhalb" der bisher vorhergesagten Spanne von 0,15 bis 1,07 Euro pro Aktie betragen. Im ersten Quartal 2001 hatte der Gewinn je Aktie 0,22 Euro betragen.

In Hannover gab Nokia vor Beginn der weltgrößten Computermesse CeBIT Großaufträge der Deutschen Telekom und von E-Plus für den Aufbau des Hochgeschwindigkeits-Mobilfunknetzes UMTS bekannt. Der Vertrag mit E-Plus hat einen Wert von 150 Millionen Euro, sagte Matti Alahuhta, President Nokia Mobile Phones. Der Umfang des Vertrags mit der Telekom-Tochter T-Mobile International wurde nicht näher beziffert.

"2002 ist das Jahr der Erneuerung für Nokia und die gesamte Industrie", sagte Alahuhta. "Nokia ist stärker denn je." Alle dafür notwendigen neuen Technologien seien verfügbar. Für die Übertragung von digitalen Audio- und Videodiensten kooperiert Nokia mit RealNetworks, dem führenden Anbieter von Multimedia-Playern im Internet.

Der Aktienkurs von Nokia sank nach Bekanntgabe der neuen Quartalsprognose trotz der optimistischen Gewinnaussagen bis zum Mittag um 3,5 Prozent auf 26 Euro. Aus der Unternehmenszentrale hieß es weiter, bei Handys werde der Rückgang im Jahresvergleich mit drei bis sieben Prozent wie vorhergesagt ausfallen. Bei Netzen hatte Nokia zuletzt bei Vorlage der Jahresbilanz 2001 einen Rückgang von 16 bis 20 Prozent vorhergesagt. (dpa) (dpa) / (anw)

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