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Nokia bringt Dual-SIM-Handys - aber nicht nach Deutschland

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Vornehmlich für Entwicklungsländer hat Handy-Riese Nokia neue Modelle seiner Einsteigergeräte aus der C-Serie vorgestellt. Zwei der Geräte, das C1-01 und das C1-02, kommen auch nach Deutschland. Die unter einem Nokia-eigenen Betriebssystem Series 40 laufenden Handys besitzen Radio und Musikplayer mitsamt 3,5-mm-Klinkenbuchse, unterstützen microSD-Karten bis zu 32 GByte und Internet-Verbindungen per GPRS – vornehmlich zur Verbindung mit den hauseigenen Ovi-Diensten. Die Standby-Zeiten der Geräte sollen bei bis zu sechs Wochen liegen; sie sollen im vierten Quartal erhältlich sein. Das C1-02 soll 42 Euro kosten, das mit einer VGA-Kamera aufgewertete Modell C1-01 liegt bei 46 Euro.

Spannender sind die Modelle C2-00 und C1-00, die allerdings nicht in Deutschland auf den Markt kommen werden. Beiden Geräten spendiert Nokia einen zweiten SIM-Karten-Slot, beim C1-00 muss der Benutzer allerdings zwischen den beiden Netzen umschalten; er ist nur unter einer Telefonnummer erreichbar. Besitzer des C2-00 brauchen sich nicht zwischen den SIM-Karten zu entscheiden, das Gerät verfügt über zwei Sende- und Empfangsteile. Die zweite SIM-Karte soll man sogar wechseln können, ohne dazu das Gerät auszuschalten – das war bei verfügbaren Dual-SIM-Handys bislang nicht der Fall. Das C1-00 soll bereits im dritten Quartal für rund 36 Euro erhältlich sein, das C2-00 kommt im vierten Quartal für rund 54 Euro in den Handel.

Nokia stellt zudem eine weitere Lösung zum Aufladen eines Mobiltelefons bereit: das Bicycle Charger Kit, bestehend aus einem Ladegerät, einem Fahrradhalter und einem Dynamo. Dieser sieht auf den bislang veröffentlichten Pressefotos allerdings wie ein üblicher schwergängiger Seitenläufer aus. Das Kit soll zum Jahresende auch in Deutschland erhältlich sein, einen Preis nannte Nokia noch nicht.

Siehe dazu:

(ll)