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Nokia rutscht nach US-Steuerreform tiefer in rote Zahlen

Ohne Sondereffekte wie die US-Steuerreform lief es für Nokia 2017 besser als 2016, aber der Konzernchef dämpfte die Erwartungen.

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Nokia rutscht nach US-Steuerreform tiefer in rote Zahlen

Nokia-Zentrale in Espoo, Finnland.

(Bild: Nokia)

Der einstige Handy-Weltmarktführer und jetzige Netzwerk-Ausrüster Nokia kommt nicht aus den roten Zahlen. Ende 2017 riss die Steuerreform in den USA das Unternehmen sogar noch tiefer in die Verlustzone, geht aus einer Mitteilung hervor.

Sondereffekte herausgerechnet, lief es 2017 zwar besser als im Vorjahr, doch für das laufende Jahr dämpfte Konzernchef Rajeev Suri am Donnerstag erneut die Erwartungen. So dürfte der Markt nur um 2 bis 4, statt wie bisher gedacht um bis zu 5 Prozent wachsen. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn soll geringer ausfallen als 2017.

Im abgelaufenen Jahr musste der Netzwerkausrüster unter dem Strich einen Verlust von 1,5 Milliarden Euro hinnehmen – fast doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Hauptgrund dafür ist die unterschiedliche Steuerlast. Hatte Nokia 2016 noch eine Steuergutschrift verbucht, fiel die Belastung diesmal besonders hoch aus. Zugleich sanken die Einnahmen aus dem laufenden Geschäft. So ging der Umsatz um 2 Prozent auf 23,1 Milliarden Euro zurück. (dpa) / (anw)

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