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Nokia streitet mit Apple um angebliche Patentverletzungen beim iPhone

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Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat eigenen Angaben zufolge am heutigen Donnerstag bei einem US-Bundesgericht in Delaware Klage gegen Apple eingereicht. Das Unternehmen wirft Apple vor, mit dem iPhone insgesamt zehn von Nokia gehaltene Patente in den Bereichen GSM, UMTS (3G WCDMA) und WLAN verletzt zu haben. Um welche Patente es sich konkret handelt, ist bislang nicht bekannt. Auch den Zeitpunkt der Klage – das iPhone ist immerhin schon seit über zwei Jahren auf dem Markt – begründet Nokia nicht.

Nokia erklärte lediglich, der Konzern habe bislang 40 Milliarden Euro in die Entwicklung von mobilen Kommunikationsstandards investiert. Das Grundprinzip bestehe darin, dass diejenigen, die solche Grundstandards entwickeln, auch dafür bezahlt werden müssen – und man erwarte, dass Apple diesem Prinzip ebenso folge, wie die rund 40 Unternehmen, die bereits entsprechende Lizenzabkommen mit Nokia geschlossen hätten. Nach Angaben des zuständigen Konzernsprechers Ilkka Rahnasto soll sich Apple aber weigern, "angemessene Bedingungen zu akzeptieren". (pmz)