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Notebook-Prozessor Dothan überholt Desktop-Kollegen

10.05.2004 08:12 Uhr Jörg Wirtgen
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Am heutigen Montag stellt Intel nach mehreren Verzögerungen die nächste Generation vom Mobilprozessor Pentium M vor, den Dothan-Kern in 90-nm-Fertigung mit 1,7, 1,8 und 2 GHz Takt. Später sollen vermutlich preisgünstigere Versionen mit 1,5 und 1,6 GHz folgen. Notebooks mit Dothan werden das Centrino-Label tragen dürfen, wenn der Hersteller auch Chipsatz und WLAN-Chip von Intel kauft.

Gleichzeitig führt Intel die neuen Modellbezeichnungen ein, bei denen die Taktrate einer dreistelligen Zahl weicht. Der Pentium M mit 1,7 GHz wird 735 heißen, der mit 1,8 GHz 745 und der mit 2 GHz 755. Die Versionen mit 1,5 und 1,6 GHz werden wohl 715 und 725 heißen. Die bisherigen Pentium-M-Varianten mit Banias-Kern bekommen keine Nummern, sondern behalten die Taktrate als Bezeichnung.

Dothan wird in einem 90-nm-Prozess gefertigt, sodass seine 170 Millionen Transistoren auf fast den gleichen Platz wie die 77 Millionen des Banias passen: Das Die wächst nur von 82,8 auf 83,6 mm². Die zusätzlichen Transistoren ermöglichen einen von 1 auf 2 MByte gewachsenen Level-2-Cache, wovon Programme mit großem Datenvolumen oder Szenarien mit mehreren gleichzeitig laufenden Anwendungen profitieren. Zudem hat Intel das spekulative Laden des L2-Cache (Data Prefetch) und das Registermanagement verbessert.

Die maximal abzuführende Wärmemenge (TDP - Thermal Design Power) gibt Intel mit 21 Watt an -- 3,5 Watt weniger als beim Banias, was hauptsächlich an der um 0,144 Volt gesenkten Kernspannung (1,34 statt 1,484 V ohne Last, 1,265 statt 1,409 V unter Volllast, jeweils bei maximalem Takt) liegt. Die Leckströme -- entscheidend für die Laufzeit -- steigen hingegen: In den Idle-Modi Auto Halt, Stop Grant und Sleep benötigt der Dothan bei per SpeedStep reduzierter Kernspannung etwa 3,3 Watt, dem Banias reichen 1,7. Der Energieumsatz im Deep-Sleep-Modus steigt von 1,1 auf 2,5 Watt, im Deeper Sleep von 0,55 auf 0,8. Das führt insgesamt zu dem seltsamen Effekt, dass ein Dothan-Notebook im Vergleich zu einem Banias-Modell unter ständiger Volllast länger, bei mittlerer Last kürzer und bei geringer Last fast gleich lange läuft.

Aufgrund der gleichen Bauform und gesenkter TDP passt Dothan in alle bestehenden Centrino-Designs. Er erfordert allerdings außer einem speziellen Spannungswandler einen passenden Chipsatz: den i855GME mit integrierter Grafik (etwas schneller als der Vorgänger i855GM) oder den i855PM ab B-Stepping.

Praktisch alle Notebook-Hersteller wollen zumindest einige ihrer Centrino-Serien mit Dothan ausrüsten, beispielsweise Asus die M6-Modelle, Fujitsu-Siemens das Lifebook S und E, IBM die T-Serie oder Toshiba das Tecra S1. Dell will alle Latitude-Modelle mit dem Dothan ausstatten, HP sogar fast alle Centrino-Modelle. Samsung will das P35 und X10+ als auch in anderen Details verbesserte Nachfolger des P30 und X10 anbieten. Auch das Acer TravelMate 8000 bietet mit DVI-Buchse und ATI Radeon 9700 im Vergleich zum Vorgänger TravelMate 800 mehr als nur einen neuen Prozessor. Fujitsu-Siemens kommt sogar mit einem ganz neuen Modell heraus, dem Amilo M 1420, einem elegant und robust wirkenden Widescreen-Notebook.

Im c't-Labor absolvierte ein Notebook mit der 1,6-GHz-Version des Dothan die meisten Benchmarks rund 4 Prozent schneller als mit einem gleich schnell getakteten Banias. Vor allem bei rechenintensiven Benchmarks fiel der Vorsprung noch deutlicher aus. Insbesonders beeindruckt das SPECint-Ergebnis: Mit 1206 Punkten hängt schon der 1,6-GHz-Dothan jeden Celeron und jeden AMD Athlon XP ab.

Die Laufzeitmessungen bestätigen obige Überlegungen: Ohne CPU-Last läuft das Notebook mit Dothan etwa 5 Minuten kürzer und benötigt 0,4 Watt mehr als mit Banias. Bei der Wiedergabe eines DVD-Videos sinkt die Laufzeit etwas deutlicher.

Wer sich von den verkleinerten Strukturbreiten des Dothan niedrigere Spannungen und in Folge längere Laufzeiten versprochen hat, wird enttäuscht. Intel scheint sogar die höheren Leckströme nur gerade so im Griff zu haben. Der Vorteil des Dothan ist jedoch seine gestiegene Geschwindigkeit, die man sich im Unterschied zu vielen anderen Prozessoren eben nicht mit einer erhöhten Leistungsaufnahme erkauft, sondern mit einer unter Maximallast sogar leicht gesunkenen. Gerade im Vergleich mit dem ebenfalls in 90 nm gefertigten Prescott -- er schluckt deutlich mehr Strom als sein 130-nm-Vorgänger Northwood -- beeindruckt Dothan. Kein Wunder, dass Intel planen soll, zukünftige Desktop-Designs eher an Dothan als an Prescott anzulehnen.

Der neue Pentium M 755 soll in 1000er-Stückzahlen für OEM-Kunden 637 US-Dollar kosten. Den 745 und 735 verkauft Intel für 423 und 294 US-Dollar, genau so viel, wie derzeit der Banias mit 1,7 und 1,6 GHz kosten. Die Liefersituation soll laut einiger Notebook-Hersteller keine Sorgen bereiten, es gäbe von allen angekündigten Geschwindigkeitsstufen genügend Prozessoren.

Weitere Details zu Benchmark- und Laufzeit-Messungen bringt die c't 11/04 (ab 17. Mai am Kiosk). (jow)

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