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Computex

Notebooks mit AMDs 2-Kern-Prozessor

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Allzu viele Notebook-Hersteller stellen nicht auf der Computex aus: Von den Eigenmarken sind nur Acer und BenQ vertreten, dann präsentieren die mit Mainboards groß gewordenen Hersteller Asus, Gigabyte und MSI ihre Geräte, und schließlich kann man einen Blick auf das Programm einiger OEM/ODM-Hersteller wie Elitegroup, Clevo und Mitac werfen.

MSI stattet sein 17-Zoll-Notebook mit dem AMD Turion 64 X2 aus und liefert es mit integrierter oder diskreter Grafik.

AMD hat die lange erwartete 2-Kern-Version des Turion 64 schon vor einigen Wochen vorgestellt, doch bislang waren nur wenige Notebooks wie das Megabook S271 erhältlich, das MSI schon auf der CeBIT gezeigt hatte. Das 12-Zoll-Notebook hat einen ATI-Chipsatz mit integrierter Grafik, ein optisches Laufwerk und kommt mit 8-Zellen-Akku auf ein Gewicht von etwas über 2 kg aus. Gleich mehrere weitere X2-Notebooks zeigt MSI: Das M670 und M675 mit 15,4-Zoll-Display sowie das L730 und L735 mit 17-Zoll-Bildschirm jeweils das erste mit integrierter Grafik und das zweite mit Nvidias GeForce Go 7600 ausgestattet. Auch mit Intels Centrino Duo sind die Modelle erhältlich, die 15,4-Zoll-Varianten heißen M660 und M662, die 17-Zoll-Versionen L740 und L745, jeweils wieder mit integrierter und diskreter Grafik. Damit sind lediglich die neue S4-Serie mit 14-Zoll-Display und die ältere 15-Zoll-Serie M5 nicht mit dem AMD-Prozessor zu bekommen.

Ein Tablet PC von Asus ohne weitere Angaben zu Preis und Verfügbarkeit: Im R1 stecken DVD-Brenner, ein 13,3-Zoll-Display und Intels Core Duo.

Asus zeigt das A6T mit GeForce Go 7600 und das A6TC mit GeForce 7300; beide haben ein 15,4 Zoll großes Display, zahlreiche Schnittstellen samt DVI-Ausgang und sollen knapp unter 3 kg wiegen. In Deutschland sollen sie ab sofort erhältlich sein. Das A6T soll mit Turion 64 X2 TL-52 (1,6 GHz, 2 × 512 KByte L2-Cache), 1 GByte Speicher, 100 GByte Festplatte und DVD-Brenner 1299 Euro kosten. Das ebenfalls neue U5F nutzt Intels Core Duo und bringt trotz optischem Laufwerk und 12 Zoll großem Display (1024 × 768 Punkte) nur 1,4 kg auf die Waage. In Deutschland soll es mit 1,86 GHz, 1 GByte Hauptspeicher und 100 GByte-Festplatte 1899 Euro kosten.

Auch bei BenQ sind AMD-Notebooks zu sehen – wenn man genau hinsieht. Die sonst allgegenwärtigen AMD- und Intel-Aufkleber fehlen, auf den Schildchen steht nur "Dual Core CPU" oder "Dual Core 64 bit CPU". Reinen Wein schenkt BenQ dann aber auf dem AMD-Stand ein, dort ist ein Joybook P41 mit dem AMD-X2-Logo zu bewundern. Es hat ein 14-Zoll-Display im Breitformat und einen ATI-Chipsatz integrierter Grafik. Zudem gabs einige Modelle mit Webcam zu sehen und das 1,5 kg leichte Joybook S61 mit 12-Zoll-Display und TV-Tuner.

Obwohl Ferraris nicht gerade als Kleinwagen durchgehen, zeigt Acer unter diesem Label ein Subnotebook.

Acer zeigt zwei auffällige Notebooks mit AMD X2, das Ferrari 5000 und das Ferrari 1000. Die in schwarzen Materialien gehaltenen Demogeräte mit roten Applikationen und gelbem Ferrari-Logo liefen allerdings nicht, auch ein auf AMD-Pressekonferenzen ausgestelltes Exemplar blieb ausgeschaltet. Das Ferrari 5000 nutzt als Grafikchip ATIs Radeon Mobility X1600, das Display zeigt 1680 × 1050 Punkte auf 15,4 Zoll Diagonale. Im Deckel sitzt eine Webcam. Optional ist das Gerät mit einem HD-DVD-Laufwerk ausgestattet; passend dazu sitzt an der Rückseite eine HDMI-Buchse. Das Ferrari 1000 wiegt laut Acer nur 1,7 kg, es hat ein 12 Zoll großes Display mit 1280 × 800 Punkten und ist damit das erste Subnotebook aus Acers Ferrari-Reihe. Drinnen steckt der ATI-Chipsatz XPress 1150 mit integrierter Grafik. Eine Webcam ist ebenfalls eingebaut. Beide Notebooks sollen in Deutschland wohl erst Ende August erhältlich sein, Preise hat Acer daher noch nicht festgelegt. Funktionstüchtig gab es eine Reihe anderer Geräte zu sehen, darunter vier Notebooks mit Intels Core Duo, die optional mit HD-DVD-Laufwerk lieferbar sein sollen: Die 15,4-Zoll-Geräte Aspire 9110 und 5670, das 17-Zoll-Notebook Aspire 9510 und das Aspire 9800 mit 20-Zoll-Display.

Elitegroup, seit einiger Zeit in Deutschland mit Notebooks nicht mehr als eigene Marke unterwegs, sondern nur noch als ODM-Fertiger tätig, führte zwei AMD-Modelle vor. Das G430 hat ein 14-Zoll-Display mit 1280 × 800 Punkten und integrierte Grafik (oder als G430E einen Mobility Radeon X1300) und soll 2,45 kg wiegen. Das G337 ist mit 15,4- oder 15-Zoll-Display ausrüstbar, hat einen ATI-Chipsatz mit Grafikkern und ist mit TV-Tuner lieferbar.

Clevos 19-Zoll-Riese mit Nvidia-SLI-Grafik bekommt ebenfalls AMDs 2-Kern-Prozessor eingepflanzt.

Clevo stattet den auf der CeBIT erstmals gezeigten Riesen mit 19-Zoll-Display und zwei Nvidia-Grafikchips im SLI-Verbund ebenfalls mit AMDs Turion 64 X2 aus, in dieser Variante heißt es M590KE. Mit dem M665JE und M551JE hat der Auftragsfertiger aber auch X2-Geräte mit 15,4- und 15-Zoll-Display im Programm. Mitac zeigt das 14-Zoll-Notebook 8824 und das 15,4-Zoll-Modell 8858, beide mit integrierter Grafik von ATI ausgestattet.

Arima führt nur Modelle mit Turion 64 vor, solche mit dem Sockel S1 für den X2 fehlen. Gigabyte und FIC haben gar keine Notebooks mit AMD-Prozessor im Programm. (jow)