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Novell: Linux ist ein Innovationsmotor

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Novell-Manager Matt Asay sieht Linux als eine Herausforderung für Hersteller proprietärer Software. Diese müssten angesichts der Konkurrenz zusehen, dass sie ihre Produkte verbessern, sagte er laut Medienberichten im Rahmen der Linux User and Developer Expo 2004 in London. Als Beispiel nannte er Microsofts Bürosoftware. Er fragt sich, wann Office das letzte Mal wesentlich besser geworden sei.

Die Kreativität habe nachgelassen, schließt Asay. Das sei der Grund, warum Linux auf die Desktops gehöre. Microsoft werde nicht darunter leiden, wenn das Unternehmen innovativer arbeite. Damit widerspricht Asay Kritikern, die meinen, das Open-Source-Modell schädige die Software-Industrie.

Novell selbst behauptet nicht, einen vollständigen Ersatz für Microsoft Office bieten zu können. Die angebotene Software sei aber bereits gut genug für viele Kunden. Und bald werde Microsoft Office übertrumpft werden können. Mit Linux auf dem Desktop-Markt voranzukommen werde insgesamt aber schwieriger sein als den Server-Markt zu erobern. Unternehmensintern sollen bei Novell alle Desktops auf Open-Source-Software umgerüstet werden. Bis Juli soll auf allen bereits OpenOffice laufen. (anw)