Novell bringt Identity Manager 3 auf den Markt

Ab der kommenden Woche ist Version 3 der Identitäts-Management-Plattform für den Unternehmensbereich von Novell erhältlich.

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Ab der kommenden Woche (13. Dezember) bietet der Netzwerk- und Linux-Spezialist Novell Version 3 seines Identity Manager an. Mit Identitäts-Management-Software lassen sich in großen Unternehmen Administrationsaufgaben durch festgelegte Abläufe automatisieren. So kann der Identity Manager beispielsweise dazu genutzt werden, die Rechtevergabe für unterschiedliche Nutzerdatenbanken im Unternehmen automatisch anzugleichen. Mit dem Identity Manager 3 von Novell lassen sich zudem über eine grafische Oberfläche zur Disposition stehende Rechte definieren und visualisieren sowie in virtuellen Umgebungen Probeläufe der definierten Abläufe durchführen. Regeln für Anwendungen wie den Zugriff auf Web-Dienste können Unternehmensangaben zufolge auch über Firmengrenzen hinaus ausgedehnt werden.

Novell wendet sich mit dem Produkt an große Unternehmen mit 400 und mehr Mitarbeitern, bei denen die manuelle Administration einen übermäßigen Aufwand bedeuten würde. Über ein Provisioning-Modul können Mitarbeiter per Intranet-Formular neue Berechtigungen anfordern, etwa zur Nutzung von Firmen-Ressourcen wie E-Mail-Accounts, Laufwerken oder Druckern. Diese bekommen sie dann nach den von der Administration festgelegten Richtlinien zugewiesen – Novell bezeichnet dies als "Self-Service". Die Software dokumentiert die Rechtevergabe, sodass die Administratoren des Netzes immer den Überblick über die IT-Organisationsstruktur behalten. Preise zum Identity Manager 3 hat Novell bislang allerdings nicht bekannt gegeben. (pmz)