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Novell präzisiert seine NetWare-Strategie

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Der NetWare-Hersteller Novell sieht nach den am gestrigen Mittwoch auf der LinuxWorld gefallenen Äußerungen Bedarf, seine Entwicklungsstrategie für das Netzwerk-Betriebssystem NetWare genauer zu erläutern.

Auf der LinuxWorld in San Franciso hatte Novell-Vizepräsident Chris Stone für absehbare Zeit bleibenden Support für den NetWare-Kernel versprochen, auch wenn die Entwicklung zum Erliegen kommen sollte. Wohl als Ausblick, wie er sich die Zukunft vorstellt, führte er im selben Kontext an: "Es gibt auch immer noch Leute, die das Betriebssystem VMS und Minicomputer benutzen. Nur weil die Weiterentwicklung aufhört, heißt das nicht, dass Leute aufhören, das zu benutzen." Stones Chef Jack Messman brachte die Strategie auf den Punkt: "Die Zukunft gehört bei uns eindeutig Linux."

In einem von Novell so titulierten "Standby Statement" präzisierte jetzt derselbe Jack Messman, die in Entwicklung befindliche Version NetWare 7.0 werde -- wie berichtet -- wahlweise unter NetWare- oder Linux-Kernel laufen. "Novell lässt Netware nicht fallen, wir fügen Linux hinzu" heißt die Parole als Konsequenz auf die Erkenntnis "Der Kunde will eine Auswahl". Die Erklärung verwendet den Markennamen NetWare unterschiedslos für die Dienste und den Kernel des Novell-Pakets -- dadurch entsteht kein Widerspruch zwischen den Äußerungen von der Linux World und dem Schlusswort des aktuellen Papiers: "NetWare verschwindet nicht. Punkt." (hps)

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