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Nur Geduld: iPad-Verkaufsstart in USA

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Der langerwartete Verkaufsstart des iPads hat am Samstag für lange Schlangen vor den Apple-Läden in den USA gesorgt, nachdem er am Abend vorher nicht zu Schlafsackkarawanen der Fans geführt hatte, die erste Geräte ergattern wollten; lediglich einige "Line Sitter" hatten sich mit Hoffnung auf ein zu gebendes Interview vor der großen Filiale an der New Yorker Fifth Avenue eingefunden. Am Morgen warteten dann aber doch schon lange vor Öffnung Hunderte auf den Tablet-Computer. Der Laden war nach Schließung um Mitternacht komplett umgebaut und auf den neuen Hoffnungsträger des Konzerns ausgerichtet worden. Zusätzliches Personal erklärte das iPad und sollte einen reibungslosen Verkauf garantieren; wer keines vorbestellt hatte, war ohnehin chancenlos. Ordner versuchten, ein Chaos zu verhindern. Am Valley Fair Apple Store wurde sogar Apple-Mitbegründer Steve "Woz" Wozniak gesichtet, der brav mit anderen in der Reihe stand und Fans mit einem Zaubertrick unterhielt.

Zehntausende hatten sich das Gerät, das an ein großes iPhone erinnert, lange vor dem Verkaufsstart bestellt. In den vergangenen Wochen hatten US-Medien bereits über den durchschlagenden Erfolg des iPad spekuliert. So schätzen Branchenbeobachter, dass Apple zum Verkaufsstart mehr der etwa DINA4-großen Rechner losschlagen kann als iPhone-Handys bei deren Premiere 2007. Damals hatte Apple nach 74 Tagen das millionste Gerät verkauft.

Kunden in Deutschland müssen sich noch etwas gedulden: Hier beginnt der Verkauf Ende April. Euro-Preise stehen noch nicht fest. In den USA kostet die Einsteigervariante mit 16 GB Speicher und WLAN-Verbindung ins Internet 499 Dollar (derzeit rund 370 Euro); das Spitzenmodell mit 64 GB Speicher, WLAN- und schneller Mobilfunk-Anbindung liegt bei 829 Dollar.

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(cm)