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Nur noch interpretierte Anwendungen für Windows Phone 7

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Auf seiner Mix-Konferenz verriet Microsoft Details zu seinem kommenden mobilen Betriebssystem. Dazu gehört auch, dass es keine nativen Anwendungen mehr ausführen wird, sondern nur noch mit Silverlight 4 oder dem XNA Game Studio erstellte.

Dies bestätigte nach einem Bericht von Computerworld Todd Brix, Senior Director for Mobile Platform Services Product Management. Demzufolge würde Windows Phone 7 nur noch interpretierte Anwendungen zulassen. Dafür spricht auch der Text auf der Silverlight-Website, demzufolge Silverlight "die Softwareentwicklungsumgebung für Windows Phone 7" ist.

Mit der ursprünglich für Webanwendungen entwickelten Technik, die unter anderem mit Adobes AIR konkurriert, soll sich leichter portable Software für unterschiedliche Geräte erstellen lassen. Denkbar wäre, dass ein für Windows Phone entwickeltes Programm etwa auch auf einem Nokia-Smartphone läuft – die Beta einer Silverlight-Version für diese Plattform soll bald vorliegen. Passende Entwicklungswerkzeuge und für das neue Betriebssystem geschriebene Software wurden ebenfalls auf der Konferenz präsentiert.

Google hatte ursprünglich eine vergleichbare Vorgehensweise für sein Android-Smartphone-System festgelegt: Nur in Java geschriebene Anwendungen waren zugelassen, die auf den Endgeräten in einer Sandbox laufen. Inzwischen gibt es jedoch ein Native Development Kit. Damit lassen sich traditionelle Binaries in C und C++ erstellen.

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(ck)