Nur teilweise guter Blick auf Aquariden-Sternschnuppen

In den nächsten Tagen gibt es mit den Mai-Aquariden wieder einen Meteorstrom zu beobachten. Das Wetter spielt aber häufig nicht mit.

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(Bild: faboi/Shutterstock.com)

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Für Himmelsgucker bietet der Mai gute Gelegenheiten zum Wünschen: "Am meisten Sternschnuppen wird man um den 6. Mai (Montag) herum sehen", sagte Sven Melchert von der Vereinigung der Sternfreunde im hessischen Heppenheim. Die sogenannten Mai-Aquariden lassen sich aber auch in den Tagen davor und danach beobachten. Am besten schaue man in den frühen Morgenstunden nach Osten, bevor es wieder hell werde. Da am Samstag Neumond sei, störe der Mond die Sicht auf das Spektakel nicht.

Doch auch wenn der Mond nicht stört, könnten in weiten Teilen Deutschlands Regenwolken die Sicht trüben. In der Nacht zu Samstag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor allem in der Mitte Deutschlands und im Südwesten mit starker Bewölkung. In der Nacht zu Sonntag rechnen die Meteorologen südöstlich einer Linie vom Schwarzwald bis zur Lausitz mit weiteren Niederschlägen. Selbst Schneefall sei bis in tiefe Lagen möglich. Nächtliche Temperaturen zwischen sechs und minus vier Grad sorgen zudem für ungemütliche Bedingungen auf der Sternschnuppenjagd.

Besser zu sehen sind die Sternschnuppen mit ihren langen Leuchtspuren im Mittelmeerraum oder noch weiter südlich. In der Zeit des Maximums rund um den 6. Mai gibt es Dutzende der Meteore pro Stunde.

Im Mai kreuzt die Erde Melchert zufolge die Bahn des Kometen Halley. "Das heißt, die Erde sammelt wie ein Wischmopp kleine Reste des Kometen auf." Diese tauchen dann mit einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre ein. (mho)