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Nvidia GeForce GT 710: Günstige Grafikkarte fürs Büro

Nvidias GeForce GT 710 ist eine bereits ab 40 Euro erhältliche Büro-Grafikkarte, die bis zu drei Bildschirme gleichzeitig ansteuert.

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Nvidia GeForce GT 710: Günstige Grafikkarte fürs Büro

Die meisten Varianten der GeForce GT 710 kommen ohne Lüfter aus.

(Bild: Nvidia)

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ASUS 710-2-SL, GeForce GT 710, 2GB DDR3, VGA, DVI, HDMI (90YV0940-M0NA00)
ASUS 710-2-SL, GeForce GT 710, 2GB DDR3, VGA, DVI, HDMI (90YV0940-M0NA00) ab € 52,39

Die GeForce GT 710 passt auch in kompakte PC-Gehäuse.

(Bild: Nvidia)

Nvidia hat die Einsteiger-Grafikkarte GeForce GT 710 vorgestellt. Es gibt sie mit 1 oder 2 GByte Videospeicher für 40 beziehungsweise 45 Euro. Nvidia zufolge soll die 3D-Leistung der GeForce GT 710 "bis zu zehnmal höher" ausfallen als jene von in Prozessoren integrierten GPUs. Weitere Details zum Vergleich bleibt Nvidia schuldig. Mit ihrer Kepler-Architektur und 192 Shader-Rechenkernen wird ihre 3D-Leistung aber geringer sein als jene von schnellen, integrierten AMD-Prozessorgrafikkernen.

Die Grafikkarte kann drei Displays gleichzeitig ansteuern, aber nur zwei digital.

(Bild: Nvidia)

Die GeForce GT 710 kann bis zu drei Displays gleichzeitig betreiben. Die im Handel angebotenen Varianten führen ihre Bildschirmsignale aber nur über jeweils einen digitalen DVI- und HDMI-1.4-Ausgang sowie einen analogen VGA-Anschluss aus. Das bedeutet, dass die GeForce GT 710 keine 4K-Bildschirme mit 60 Hz bei voller Farbabtastung ansteuern kann. Varianten mit DisplayPort bieten die Grafikkartenhersteller bis dato nicht an und sind offenbar auch künftig nicht vorgesehen. Via HDMI gibt die Grafikkarte laut Nvidia bis zu 3840×2160 Pixel mit 30 Hz oder 4096×2160 Pixel mit 24 Hz aus.

Die Grafikkarte funktioniert zwar unter DirectX 12 und damit auch unter Windows 10, ihr Grafikchip unterstützt aber nur das Direct3D-Funktionsniveau 11_0. Die 192 Shader-Rechenkerne des GK208-Grafikchips laufen mit 954 MHz Taktfrequenz, der DDR3-Videospeicher mit 900 MHz. GPU und Speicher tauschen ihre Daten über 64 Leitungen mit lediglich 14,4 GByte/s aus. Die Spezifikation allein zeigt: Zum Spielen ist die GeForce GT 710 absolut nicht geeignet – auch nicht in niedrigster Detailstufe. Als Bürokarte taugt sie höchstens zum Zweischirmbetrieb, schließlich will kein Büroangestellter auf einem per VGA angeschlossenen Monitor mit unscharfer Darstellung arbeiten.

Folgende Grafikkarten-Hersteller haben die GeForce GT 710 im Angebot: Asus, EVGA, Gainward, Gigabyte, Inno3D, MSI, Palit und Zotac. Deren Grafikkarten sind allesamt sehr kompakt (Low-Profile-Bauform) und die meisten kommen sogar ganz ohne Lüfter aus. (mfi)

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