Menü

Nvidia Quadro RTX 4000: Raytracing-Beschleuniger für Profis mit 36 RT-Kernen

Nvidias Quadro RTX 4000 beschleunigt vor allem Raytracing-Anwendungen und richtet sich vornehmlich an Design-Profis. Sie kostet rund 900 US-Dollar.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 16 Beiträge
Nvidia Quadro RTX 4000: Raytracing-Beschleuniger für Profis im Single-Slot-Design


Nvidia Quadro RTX 4000

(Bild: Nvidia)

Nvidia stellt die Quadro RTX 4000 als erste Mittelklasse-Profikarte mit Turing-Architektur vor. Sie ist laut Nvidia für Anwendungen in den Bereichen CAD, Fertigung, Maschinenbau und Mediengestaltung gedacht. Durch ihren flachen Kühler belegt sie nur einen Steckplatz (Single-Slot-Bauform) und passt damit auch in besonders kompakte Workstations.

Technisch ähnelt die neue Quadro der GeForce RTX 2070. Sie enthält einen TU106-Grafikchip mit 2304 Kernen, 36 RT Cores und 288 Tensor Cores – die beiden letztgenannten beschleunigen etwa Raytracing-Anwendungen über die Schnittstellen Microsoft DXR, Vulkan (VK_NVX_raytracing) und OptiX.

Die Tensor Cores sind überdies besonders effektiv beim Durchführen von K.I./Deep-Learning-Berechnungen, konkret beim Training und Inferencing neuronaler Netzwerke. Dazu kommen ein 8 GByte großer GDDR6-Speicher, Hardware-Unterstützung für VirtualLink sowie eine leistungsfähige Video-Engine, die auch 8K-Videostreams dekodiert. Die Quadro RTX 4000 soll ab Dezember 2018 zum Preis von 900 US-Dollar erhältlich sein; außerdem ist sie künftig in Workstations von Dell, HPI, Lenovo und Co als Add-in-Board verfügbar.

Anzeige

Quadro RTX 5000 und RTX 6000

Bereits erhältlich sind die leistungsstärkeren Turing-Profikarten Quadro RTX 5000 und Quadro RTX 6000. Die RTX 5000 enthält 3072 Shader-Rechenkerne, 384 Tensor Cores und 48 RT-Cores. Bei einfacher Genauigkeit (FP32) erreicht sie eine theoretische Rechenleistung von 11,2 TFlops; die Raytracing-Performance gibt Nvidia mit 8 Gigarays/s an. Die Dual-Slot-Karte verheizt maximal 265 Watt und kostet 2500 Euro.

Die Quadro RTX 6000 wird von einem TU102-Grafikchip mit 4608 Shader-Rechenkernen angetrieben, der außerdem 576 Tensor Cores und 72 RT-Cores enthält (10 GRays/s). Nvidia gibt die FP32-Rechenleistung mit 16,3 TFlops an, die Leistungsaufnahme mit 295 Watt. Die Quadro RTX 6000 kostet 6615 Euro. 48 statt 24 GByte Speicher enthält die Quadro RTX 8000, die rund 10.000 US-Dollar kosten soll, aber noch nicht erhältlich ist. (mfi)

Anzeige