Menü

Nvidia Shield TV: Neue Mediaplayer unterstützen Dolby Vision

Nvidia hat zwei neue Varianten des Shield TV angekündigt: Beide unterstützen Dolby Vision, die Standard-Ausführung kommt im neuen Formfaktor.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 15 Beiträge

Links Nvidias neue Shield TV, rechts die neue Shield TV Pro.

(Bild: Nvidia)

Von

Nvidia hat neue Versionen des Android-Mediaplayers Shield TV angekündigt. Die neue Generation der Mediaplayer ist ab dem 28. Oktober erhältlich und unterstützt neben HDR10 und Dolby Atmos auch Dolby Vision. Die beiden neuen Shield-TVs haben außerdem eine Funktion, die Full-HD-Inhalte auf 4K-Auflösung hochskaliert. Beide nutzen dafür den Tegra-X1+-Chip, der etwas stärker ist als der Prozessor der Vorgänger.

Die Standard-Ausführung der Shield TV kostet 160 Euro und kommt mit neuem Formfaktor: Sie erinnert an eine Powerbank in Tube-Form. Wegen ihrer Größe (knapp 17 cm lang) wird sie aber nicht direkt in einen HDMI-Eingang gesteckt, sondern per Kabel an den Fernseher angeschlossen. Die Shield TV hat Eingänge für HDMI, Strom und Ethernet sowie einen MicroSD-Slot.

Die Shield TV Pro unterscheidet sich optisch kaum von der vorherigen Generation. Im Vergleich zur stickförmigen Standard-Ausführung hat sie 32 GByte statt 16 GByte Speicherplatz und 3 GByte statt 2 GByte Arbeitsspeicher. Der günstigeren Stick-Ausführung der Shield TV hat die 220 Euro teure Shield TV Pro außerdem zwei USB-Slots voraus, die für Peripherie genutzt werden können.

Beide Ausführungen der Shield TV haben eine neue Fernbedienung, die nun beleuchtete Tasten hat. Über ein integriertes Mikrofon können Nutzer dem Google Assistant Sprachbefehle erteilen. Die Oberfläche der Shield-Fernbedienung ist relativ schlicht gehalten, neben den gängigen Medien-Buttons findet sich dort lediglich ein großer Netflix-Knopf.

Nvidias Shield TVs haben als Android-Mediaplayer Zugriff zu Anwendungen im Google Play Store. Nutzer können zahlreiche Medien-Apps auf der Shield TV starten, auch Spiele können über die Android-9-Konsole gespielt werden. Die Shield TVs unterstützen außerdem Nvidias Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now.

Eine Überraschung war die Ankündigung der neuen Shield TVs nicht mehr: Bereits in der vergangenen Woche hatte ein umfassender Amazon-Leak die wichtigsten Eckdaten zu den neuen Nvidia-Produkten verraten. (dahe)