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Nvidia-Treiber GeForce 397.31 WHQL bringt Raytracing-API, Vulkan 1.1 und Spiele-Optimierungen

Der GeForce-Treiber 397.31 WHQL steht für 64-bittige Windows-Betriebssysteme zum Download bereit. Er enthält eine Masse von Neuerungen – sowohl für Spieler als auch Entwickler.

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Nvidia-Treiber GeForce 397.31 WHQL bringt Raytracing-API, Vulkan 1.1 und Spiele-Optimierungen

Der Treiber ist unter anderem für das Spiel Battletech optimiert.

(Bild: Paradox Interactive)

Nvidia hat einen neuen Grafiktreiber unter der Bezeichnung GeForce 397.31 WHQL veröffentlicht, der die erste Vorab-Version der Raytracing-Technik RTX enthält. RTX setzt auf die noch nicht veröffentlichte DirectX-12-Erweiterung "DirectX Raytracing" (DXR) und läuft ausschließlich mit Volta-GPUs. Allerdings gibt es derzeit noch keine Gamer-Grafikkarten mit Volta – lediglich die sündhaft teure Nvidia Titan V und die noch teureren Profikarten Tesla V100 und Quadro V100. Microsoft bietet für Entwickler aber bereits ein DXR-Entwicklerpaket an, das DXR-fähige Direct3D-Runtimes, HLSL Compiler und Header mitbringt. Damit lassen sich bereits DirectX-Raytracing-Anwendungen erstellen.

Der GeForce 397.31 WHQL bringt außerdem zur 3D-Low-Level-Schnittstelle Vulkan 1.1 kompatible und durch den Vulkan Conformance Test zertifizierte Treiber mit. Dazu kommen neue DLLs für Optimus- und MSHybrid-Notebooks. HDMI-Audio via GeForce-Karten erlaubt jetzt auch die Abtastraten 32 kHz, 88,2 kHz und 176.4 kHz.

Far Cry 5 (12 Bilder)

(Bild: Ubisoft)

Außerdem ist der Treiber für die neuen Strategiespiele Battletech (ab 13,91 €) und Frostpunk optimiert. Für Frostpunk liefert er außerdem Profile für SLI-Verbundsysteme mit, um von zusammengeschalteten GPUs einen Performance-Vorteil zu erhalten. Für die Spiele Decenders, Warhammer Vermintide 2 und Far Cry 5 bringt der Treiber aktualisierte SLI-Profile.

Außerdem werden mit dem neuen Release 397.31 WHQL einige Fehler ausgemerzt: Doom stürzt beim Aktivieren des HDR-Modus unter OpenGL 1.1 demnach nicht mehr ab. Far Cry 5 soll seinen Dienst auf Grafikkarten der Serie GeForce GTX 1060 nun nicht mehr nach dem Spielstart quittieren. Rise of the Tomb Raider produziere beim Aufrufen des Ingame-Optionsmenüs keine Bildfehler mehr. Diablo 3 friert laut Nvidia bei aktivem V-Sync und SLI nicht mehr ein, wenn der Nutzer via ALT-Tab zu anderen Anwendungen schaltet.

Der Treiber läuft mit Grafikkarten der Serien GeForce 600, GeForce 700, GeForce 900 und GeForce 1000 sowie mit der Volta-Grafikkarte Nvidia Titan V. Er steht auf der Nvidia-Website für Windows 7 und Windows 10 zum Download bereit. (mfi)