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Nvidia beendet Tests mit autonom fahrenden Autos nach Uber-Unfall

Der tödliche Unfall mit einem Roboterauto von Uber zieht Kreise: Grafik-Chip-Hersteller Nvidia stellt die Fahrten mit seinen autonom fahrenden Testwagen vorerst ein, hält sie aber dennoch für sicher.

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Nvidia beendet Tests mit autonom fahrenden Autos nach Uber-Unfall

Nvidia könnte in Zukunft stärker auf simuliertes Fahren setzen.

(Bild: Nvidia / Cognata, Screenshot Nvidia-Blog )

Nach dem tödlichen Unfall mit einem autonom fahrenden Auto von Uber stellt auch der Grafik-Spezialist Nvidia die Fahrten mit seiner Testflotte selbstfahrender Autos vorläufig ein. Man wolle erst aus dem Uber-Unfall lernen, erklärte Nvidia dem Sender CNBC am Dienstag. Das gelte vorläufig für Testfahrten, die weltweit auf öffentlichen Straßen durchgeführt wurden. Neben den USA und Japan fanden solche Fahrten auch in Deutschland statt. Zugleich sei die Firma aber weiterhin überzeugt, dass Roboterwagen auf lange Sicht viel sicherer als menschliche Fahrer sein würden. Die Aktie von Nvidia gab nach Bekanntgabe zeitweise bis zu zehn Prozent nach. Mittlerweile erholt sich der Kurs wieder.

Nvidia-Chips und -Software kommen in großem Stil bei Anwendungen mit künstlicher Intelligenz zum Einsatz. Auf dieser Basis entwickelt der Konzern auch Technik zum autonomen Fahren und kooperiert dabei unter anderem mit Volkswagen.

Ein autonom fahrendes Auto von Uber hatte bei einer nächtlichen Testfahrt in der Stadt Tempe im US-Bundesstaat Arizona eine Frau getötet, die eine mehrspurige Straße überquerte. Der Unfallhergang warf die Frage auf, warum der Wagen weder abbremste noch auswich, obwohl die Sensoren die Fußgängerin, die ein Fahrrad neben sich schob, erkannt haben müssten. Uber setzte daraufhin alle Fahrten mit seinen Roboterwagen aus. Andere Entwickler wie Toyota und das Start-up NuTonomy stoppten ihre Fahrten vorsichtshalber auch. (Mit Material der dpa) / (olb)