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Nvidia erweitert Quadro-Serie um PCI-Express-Modelle

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Der 3D-Grafikchip-Spezialist Nvidia stellt vier neue Grafikkarten-Modelle zum Einsatz in Systemen mit dem neuen Standard PCI Express vor, der die Grafikkartenschnittstelle AGP ablösen und den Bus-Standard PCI ergänzen soll. Sie basieren zum Teil auf einem NV40-Grafikchip mit integrierter PCIe-Bridge.

Auf der QuadroFX 3400 kombiniert Nvidia den 16-Pipeline-Chip GeForce 6800 GT mit 256 MByte GDDR3-Speicher, der allerdings mit 450 MHz niedriger getaktet ist als bei der Consumer-Version. Von den beiden DVI-I-Ausgängen ist anders als bei der QuadroFX 4000 nur einer als Dual-Link für Auflösungen bis 3840×2400 Bildpunkte ausgeführt. Der zweite Ausgang steuert digitale Displays mit maximal 1600×1200 Bildpunkten an. Über das SL-Interface lassen sich zwei Karten zur Leistungssteigerung parallel betreiben.

Die nicht SLI-fähige QuadroFX 1300 basiert auf dem GeForceFX 6800 mit 12 Pipelines und verfügt über 128 MByte Speicher (275 MHz). Sie besitzt wie ihr großer Bruder einen Ausgang für Stereo-Shutter-Brillen. Die passiv gekühlte Low-Profile-Karte QuadroFX 330 bietet als Einstiegslösung 64 MByte Speicher und ist mit dem GeForce-FX-5200-Chip und dem 64 Bit Speicherbus eher für 2D-CAD geeignet. Die Quadro NVS 280 ist ebenfalls als 2D-Grafiklösung einzuordnen und ebenfalls als passiv gekühlte Low-Profile-Karte ausgeführt. Sie ist zudem auch in AGP- und PCI-Ausführung erhältlich. Die Preis liegen bei 1623 Euro für die Quadro FX 3400er, 811 Euro für die FX 1300er und 231 Euro für die FX330er-Karte. Die Quadro-NVS 280 kostet 210 Euro. Alle Produkte sollen entweder ab August über den Anbieter PNY verfügbar sein oder werden von Systemintegratoren wie HP in PCI-Express-Workstations eingesetzt. (Manfred Bertuch) / (jk)