Menü

Nvidias GeForce GTX 660 mit 1152 Kernen für Komplettsysteme

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 47 Beiträge
Von

Die GeForce GTX 660 ist zunächst für Komplettsysteme gedacht. Ihr Grafikchip ist zu DirectX 11.1 kompatibel und enthält 1152 Shader-Rechenkerne.

(Bild: Nvidia/c't)

Für Komplettsysteme bietet Nvidia neben der teureren Spieler-Grafikkarte GeForce GTX 660 Ti nun auch eine Non-Ti-Version an. Sie ist zu DirectX 11.1 kompatibel und unterstützt daher Target-Independent Rasterization, was unter Windows 8 etwa die Direct2D-Performance beim Verarbeiten von kantengeglätteter Geometrie erhöhen soll. Im Einzelhandel lässt sich die GeForce GTX 660 allerdings noch nicht erwerben, das soll sich aber in den kommenden Wochen ändern. Schließlich bietet Nvidia zwischen der ab 290 Euro erhältlichen GeForce GTX 660 Ti und der ab 80 Euro erhältlichen GeForce GT 640 derzeit keinerlei Grafikkarten mit sparsamen, im 28-Nanometer-Verfahren gefertigten Kepler-Grafikchips.

Die GPU der GeForce GTX 660 enthält insgesamt 1152 Shader-Rechenkerne (GTX 660 Ti: 1344), die mit 823 MHz arbeiten. Via Turbo beschleunigen sie sich auf garantierte 888 MHz – und wenn die Umgebungsfaktoren wie Leistungsaufnahme und Temperatur stimmen, auch darüber hinaus. Nvidia bietet die Grafikkarte mit 1,5 oder 3 GByte GDDR5-Videospeicher an, der über 192 Datenleitungen mit der GPU kommuniziert. Laut Nvidia soll die Speichergeschwindigkeit bei 2,9 GHz liegen, die Datentransferrate bei maximal 134 GByte/s. Allerdings widersprechen sich die Angaben, denn mit 2,9 GHz läge die Transferrate bei 139,2 GByte/s. Bei den später für den Einzelhandel gedachten, einzeln erhältlichen Grafikkarten können die Spezifikationen allerdings noch variieren. Zum Spielen in der Full-HD-Auflösung ist die Leistung der Grafikkarte ausreichend.

Bis zu vier Displays steuert die GTX 660 unter Windows gleichzeitig an, beim Spielen maximal drei.

(Bild: Nvidia/c't)

Für den Mehrschirmbetrieb ist die GTX 660 geeignet und bietet zwei Dual-Link-DVI-Anschlüsse, eine HDMI-Buchse und einen DisplayPort (v1.2) an. Letzterer soll auch 4K-Auflösungen ausgeben können. Die Grafikkarte belegt zwei Steckplätze und ist gut 24 Zentimeter lang.

Nvidia gibt als maximale Leistungsaufnahme 130 Watt an und empfiehlt den Komplettsystem-Herstellern für den Betrieb mindestens ein 450-Watt-Netzteil. Die Karte speist sich über einen sechspoligen Stromstecker. (mfi)