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O2 startet Tagesflatrate und verbessert Surftarif für Handys

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Erst die Tochter, dann die Mutter: Nachdem Fonic bereits seit September eine Tagesflatrate für das mobile Sufen anbietet, zieht der Mutterkonzern O2 nun nach. Ab 5. Mai können Prepaidkunden für einen Preis von 3,50 Euro eine Tagesflatrate buchen und bis Mitternacht damit surfen. Ab einem Datenvolumen von einem GByte begrenzt O2 die maximal verfügbare Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau. Einen HSDPA-fähigen Surfstick hat der Provider für 70 Euro im Angebot, ein Startguthaben ist darin nicht enthalten. Fonic-Kunden zahlen für die Tagesflatrate nur 2,50 Euro, der Surfstick kostet allerdings – mit 10 Euro Startguthaben – 100 Euro.

Die Datenoption Internet Pack M, die O2 vor allem als Zusatzpaket für Handy-Surfer positionieren will, wertet der Netzbetreiber auf. Bislang mussten Kunden nach dem Verbrauch des Inklusivvolumens von 200 MByte 50 Cent pro MByte zahlen, nun führt O2 die von Flatrate-Angeboten bekannte Geschwindigkeitsdrosselung auch für das Datenpaket ein. Die Datenmenge ist ab dem 5. Mai unbegrenzt, allerdings sinkt die Geschwindigkeit nach 200 MByte Verbrauch auf GPRS-Niveau. Die Mindestlaufzeit dieser Option beträgt drei Monate, eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an. Der Tarif lässt sich prinzipiell auch mit dem Notebook nutzen; die Abrechnung erfolgt in 10-kByte-Schritten.

Verschlechterungen ergeben sich für Kunden, denen die kleinen Pakete nicht ausreichen: Das Internet Pack L bleibt zwar weiter im Angebot, aber die Geschwindigkeitsdrosselung setzt bei Neukunden nun bereits bei einem verbrauchten Volumen von 5 GByte ein – Bestandskunden können weiterhin 10 GByte mit maximal verfügbarer Geschwindigkeit nutzen. Damit stellt sich O2 auf die gleiche Stufe wie die Mitbewerber T-Mobile, Vodafone und E-Plus, die ihre Flatrateangebote bereits seit längerer Zeit auf eine Drosselung bei 5 GByte umgestellt haben. (ll)