OCZ-Firmenchef Ryan Petersen tritt zurück

Der bisherige CEO, President und Director von OCZ, Ryan Petersen, hat seinen Rückzug aus dem Unternehmen bekanntgegeben. Der Flash-Speicher-Hersteller hat nun Alex Mei, Executive Vice President und Chief Marketing Officer, interimsweise zum CEO berufen.

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Von
  • Matthias Parbel

Alex Mei, EVP & CMO sowie Interims-CEO bei OCZ Technology

(Bild: OCZ)

Ryan Petersen, CEO, President und Director von OCZ Technology, gab am 17. September 2012 sein Ausscheiden aus dem Unternehmen bekannt. Mit sofortiger Wirkung ernannte der Verwaltungsrat Alex Mei, Executive Vice President und Chief Marketing Officer, interimsweise – und zusätzlich zu seinen angestammten Verpflichtungen – zum neuen Chief Executive Officer. Bei dem scheidenden CEO Petersen bedankte sich Verwaltungsratsmitglied Adam Epstein ausdrücklich für die geleistete Arbeit. So habe Petersen nicht nur OCZs Entwicklung vom Nischenanbieter von Speichermodulen hin zum "Global Player" in Sachen Solid-State Drives (SSD) maßgeblich vorangetrieben, sondern auch die DRAM- und SSD-Branche insgesamt mit geprägt.

Für das am 31. August 2012 abgeschlossene zweite Quartal des Geschäftsjahres 2013 hatte OCZ vorläufige Zahlen melden müssen, die hinter den ursprünglichen Prognosen zurückblieben. Anstatt eines Umsatzes zwischen 130 und 140 Millionen Euro könne der Hersteller lediglich bis zu 120 Millionen Dollar verbuchen – hauptsächlich aufgrund von unzureichendem Nachschub bei NAND-Flash-Komponenten für die SSD-Produktserien Vertex und Agility, wie CEO Petersen Anfang September erklärte. Zum Jahresbeginn war OCZ hierzulande wegen offenbar gefälschter Bewertungen auf dem Preissuchportal Geizhals.at in die Schusslinie geraten. In größerem Umfang sollen dabei SSDs von OCZ mit Bestnoten bewertet worden sein, während Konkurrenzprodukte negative Bewertungen erhielten. (map)