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OK Go schicken Schülerkunst in den Weltraum

Schüler aus aller Welt haben jetzt zwei Monate Zeit, ein Kunstprojekt zu entwerfen, das mit einer Rakete fliegen soll. Die Band Ok Go steht hinter dem Projekt.

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OK Go schicken Schülerkunst in den Weltraum

(Bild: Blue Origin)

Die vor allem für ihre aufwändigen und spektakulären Musikvideos bekannte US-Band OK Go will nun von Schülern geschaffene Kunst ins All schicken. Mit dem Projekt wollen sie an das Video zu ihrem Song "Upside Down & Inside Out" anknüpfen, dass auf einen Parabelflug mit immer wiederkehrender Schwerelosigkeit gedreht worden war. Jetzt soll es aber wirklich ins All gehen: Dazu wollen sie kommendes Jahr mit der Rakete New Shepard von Jeff Bezos' Weltraumfirma Blue Origins zwei Nanosatelliten mit Kunstprojekten ins All schießen, die von Schülern gestaltet wurden.

An der nun eröffneten Ausschreibung können sich Schüler aus aller Welt im Alter zwischen 11 und 18 Jahren beteiligen. Teilnehmende Gruppen müssen aus drei oder mehr Personen bestehen und einen erwachsenen Mentor benennen, der mindestens 21 Jahre alt ist. Ihr Kunstwerk soll 10 cm × 10 cm × 20 cm messen und darf nicht mehr wiegen als 500 Gramm.

Während bestimmter Phasen des Flugs wird auch Strom bereitstehen, aktuelle Flugdaten der Raketen können ebenfalls entgegengenommen udn genutzt werden. Weitere Vorgaben haben die Macher auch aufgelistet.

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 6. Mai und bis dahin müssen die Ideen auch lediglich in schriftlicher Form beziehungsweise als Zeichnung vorgestellt werden. Erst einmal zähle nur die Idee, bei der Realisierung soll dann ein Team , versichern die Macher um OK Go. Sind die beiden Gewinner bestimmt, werde die Realisierung angegangen, der Start soll dann 2020 mit einer New Shepard erfolgen. Die erreicht zwar den Weltraum, tritt aber nicht in eine Umlaufbahn ein. Nach dem Flug erhalten die verantwortlichen Schüler ihre Kunstwerke und Fotos sowie Videos des Flugs.

"Upside Down & Inside Out" lieferte den Künstlern die Inspiration

(mho)