OSBC: Die Wirtschaftskrise ist gut für Open Source

96 Prozent der Teilnehmer an der Studie "Die Zukunft von Open Source" glauben, dass die Wirtschaftskrise die Akzeptanz von Open Source in Unternehmen erhöhen wird.

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Auf der Open Source Business Conference (OSBC), die derzeit in San Francisco stattfindet, wurden die Ergebnisse der Umfrage zur Zukunft von Open Source präsentiert und von prominenten Vertretern unter anderem von Novell, Sun und der Mozilla Foundation diskutiert. Laut der Studie fördert die derzeitige Wirtschaftskrise die Akzeptanz von Open Source in Unternehmen: Nahezu alle der 435 Befragten waren sich einig, dass die Krise die Motivation für den Einsatz von Open Source erhöht.

Die wichtigsten Faktoren für den Open-Source-Einsatz sind niedrigere Kosten, höhere Sicherheit, Unabhängigkeit vom Anbieter eine bessere Qualität der Software – ähnliche Motive hatte heise open in der Trendstudie Open Source auch in Deutschland gefunden. Die größten Hindernisse sind mangelnde Vertrautheit mit Open-Source-Lösungen, das Fehlen von Know-how und mangelnder Herstellersupport.

Laut der Studie wird die Bedeutung von Open Source in den Bereichen Content Management, "Social Publishing" (Blogs, Wiki) und Business Intelligence sowie bei Betriebssystemen und Datenbanken weiter zunehmen. Den geringsten Einfluss von Open Source auf den Softwaremarkt erwarten die Befragten in den Bereichen Office-Anwendungen, Sicherheitslösungen und ERP/CRM.

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(odi)